"Unheimlich akribischer Arbeiter"

Markus von Ahlen: Die 1860-Bilanz spricht für ihn

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Markus von Ahlen beim Training am Mittwoch.

München - Markus von Ahlen hatte bei 1860 von den letzten drei Trainern die beste Bilanz. Nun soll von Ahlen die Löwen in Richtung oberes Tabellendrittel führen.

Fünf Spiele lang durfte der 43-jährige Rheinländer nach Friedhelm Funkels Entlassung als Interimstrainer mit der Zweitligamannschaft arbeiten, zehn Punkte sprangen dabei heraus. Von einem Zweier-Schnitt waren Funkel (1,21) und Ricardo Moniz (0,86) weit entfernt.

Nun soll von Ahlen die Löwen in Richtung oberes Tabellendrittel führen. Am Mittwoch nach der Einheit mit den Reservisten des Sandhausen-Spiels (die eingesetzten Spieler waren in den Isar­auen beim Auslaufen) saß von Ahlen mit Sportchef Gerhard Poschner zusammen, um die Rahmenbedingungen der künftigen Tätigkeit zu klären. Sein erstes richtiges Training wird „MvA“ am Donnerstag leiten. Poschner bezeichnet den Ex-Profi (u.a. in Leverkusen und Aachen) als „unheimlich akribischen Arbeiter, ruhigen Zeitgenossen und loyalen Menschen“. Als Co-Trainer bei 1860 arbeitete der gebürtige Bergisch-Gladbacher unter Alexander Schmidt, Friedhelm Funkel und Ricardo Moniz. Im Sommer ging von Ahlen zurück ins zweite Glied, ­Poschner wollte mit Moniz frischen Wind ins Haus holen.

Bilder: 1860 entlässt Moniz, Von Ahlen trainiert

Bilder: 1860 entlässt Moniz, Von Ahlen trainiert

Jetzt soll von Ahlen den Scherbenhaufen zusammenkehren und aus dem großen Kader eine schlagkräftige Mannschaft destillieren. Es gibt leichtere Aufgaben.

lk

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