Ausleihe an die Löwen

Weinzierl: "Ich habe Mölders nicht weggeschickt"

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Servus, mach's gut: Markus Weinzirl ließ Sascha Möders auf eigenen Wunsch ziehen.

München - Ein Neu-Löwe beim alten Arbeitgeber: Sascha Mölders besucht den FCA beim Trainingsauftakt. Und Trainer Weinzierl stellt klar, dass er den Stürmer nicht zu 1860 abgeschoben hat.

"Er war da, um sich zu verabschieden", erzählte Augsburgs Coach Markus Weinzierl dem "Kicker". Und: "Er ist ein Typ mit Ecken und Kanten, der aber sehr angenehm ist. In der Kabine war er schon einer der Wortführer, aber da werden jetzt andere mehr zu Wort kommen."

Warum ließ Weinzierl dann den Wortführer ziehen? "Sascha war unzufrieden. Klar, dass er mehr spielen wollte. Wenn er dann den Wunsch äußert zu wechseln, dann gibt man dem dann nach. Ich habe ihn nicht weggeschickt, sondern er wollte weg". Bis zum Sommer wird Mölders nun für die Löwen stürmen, danach hat der TSV 1860 eine Kaufoption.

"Sascha hat eine wichtige Rolle gespielt"

Zum zumindest vorläufigen Abschied gibt es noch warme Worte für den Neu-Sechziger: "Ich bin Mölders, auch für die Tore, die er hier gemacht hat, sehr dankbar. Sascha hat für mich in den letzten Jahren eine sehr wichtige Rolle beim FC Augsburg gespielt", so Weinzierl. Bleibt zu hoffen, dass die auch bei den Löwen einnimmt. Denn bei der Mission Klassenerhalt brauchen die Sechziger vor allem eines: Tore.

mb

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