Rosenheimer Platz: Täter greift mit Messer mehrere Menschen an

Rosenheimer Platz: Täter greift mit Messer mehrere Menschen an

Trainer hadert mit der Einstellung seines Teams

Möhlmann: "Grundsätzliches nicht verstanden"

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Eine Chance, mehr sprang nicht raus für Rubin Okotie am Freitag – die Grünwalder-Fraktion in der Arena hofft weiter auf den Auszug.

München - Am Tag nach dem ernüchternden 0:1 gegen den FSV fand Löwen-Trainer Benno Möhlmann deutliche Worte zur mentalen Stärke seiner Mannschaft.

Zumindest schlechtes Timing ließ sich den Sechzigern an diesem Wochenende nicht vorwerfen, hatten sie doch den „Grantlerabend“ im Löwenstüberl bereits vor dem Frankfurt-Spiel abgehalten. Nach dem ernüchternden 0:1 gegen den FSV wären die Fragen der Fans an Oliver Kreuzer und Markus Rejek wohl um einige Grade bohrender ausgefallen. 2:0 gegen St. Pauli, die Aufholjagd in Paderborn, leise Hoffnung auf Besserung – war da was?

Statt der Stadionfrage rücken nun also wieder die Zweifel an der Klassentauglichkeit in den Mittelpunkt der Debatten. Reicht die Qualität im Kader? Warum ergänzen sich vermeintliche Führungskräfte wie Daniel Adlung und Michael Liendl nicht, sondern liefern sich groteske Fehlpass-Wettbewerbe in Serie? Wie mahnungsresistent ist die Mannschaft? „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht den Eindruck gemacht, dass wir das, was in den vergangenen Wochen war, irgendwie mitgenommen haben“, sagte Trainer Benno Möhlmann am Tag danach. „Vielleicht haben wir es auch nicht richtig begriffen.“

Deutliche Worte, die tief blicken lassen, wie es um die mentale Stärke dieser Mannschaft bestellt ist. „Die ersten zwanzig Minuten war der Gegner ja wirklich stärker, wir waren gar nicht richtig drin“, sagte Möhlmann, der die „absolute Anspannung“ vermisste. „Da hatte ich selber nicht damit gerechnet, nach dem, wie wir trainiert haben, wie wir uns auch vorher unterhalten haben. Wer so reingegangen ist, hat grundsätzlich etwas nicht verstanden, und das wäre schade.“

Auf die Antwort beim Rückrunden-Auftakt am kommenden Freitag gegen den 1. FC Heidenheim (18.30 Uhr, Arena) darf man gespannt sein. Das Team von Trainer Frank Schmidt holte aus den letzten sechs Spielen gerade mal zwei Punkte und dürfte ähnlich defensiv wie der FSV Frankfurt auftreten. „Gegen Heidenheim können wir schon was machen“, sagt Milos Degenek. „Das ist jetzt keine besondere Mannschaft. In Freiburg danach, das ist was anderes. Wir müssen das Maximum rausholen.“ Möhlmann übt sich in Pragmatismus: „Das Ganze muss man als einen Weg sehen bis zu dem Punkt, an dem wir die Liga dann vielleicht gehalten haben.“ Mehr lässt sich im Moment guten Gewissens nicht versprechen.

Ludwig Krammer

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