Während Drittliga-Heimspiel

1860-Fans gehen mit Nazi-Tattoos ins Stadion - die Polizei handelt konsequent

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Fans in der Kurve sind größtenteils friedliche Anhänger. 

Der TSV 1860 München bestritt am 20. Oktober ein Match gegen Eintracht Braunschweig. Im Rahmen des Spiels wurden drei Männer festgenommen.

Untergiesing - Das Spiel der Münchner Löwen gegen die Eintracht Braunschweig war für die meisten Fans im Stadion ein Fest, denn die Sechziger konnten mit 2:0 gewinnen. Allerdings fielen ein paar Stadionbesucher sehr unangenehm auf und wurden von der Polizei aufgegriffen. 

Während der Drittliga-Begegnung wurden drei Personen festgenommen, weil sie laut der Polizei offen sichtbar Tätowierungen trugen, die aufgrund ihres Bezugs zum Nationalsozialismus verboten sind. Unabhängig voneinander sollen die Verdächtigen den Beamten im und um das Grünwalder Stadion aufgefallen sein. Der Tatverdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen lag vor, wie die Polizei berichtet. Nach Informationen unserer Redaktion sind die Verdächtigen allesamt Anhänger des TSV 1860. 

Die verdächtigen Münchner im Alter von 37, 48 und 51 Jahren durften gehen, nachdem sie die besagten Stellen abgedeckt hatten. Es soll sich um Tattoos im Kopfbereich und Finger gehalten haben. 

mm/tz

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