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Nach 1860-Spiel: Stöger juxt über Bayern-Zoff

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Von: Armin Linder

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Köln-Coach Peter Stöger © dpa

Köln - Der 1. FC Köln hat seine Elfer-Misere auch gegen den TSV 1860 fortgesetzt. Trainer Peter Stöger nimmt's mit Humor - und juxt aus gegebenem Anlass über den FC-Bayern-Zoff.

Das muss man erst mal schaffen! Drei Elfmeter in Folge hat der 1. FC Köln in Folge verschossen. Marcel Risse war ebenso gescheitert wie Patrick Helmes. Am Montag gegen die Löwen schnappte sich Anthony Ujah die Kugel - obwohl es auch Helmes probieren wollte. Das Ende ist bekannt: 1860-Keeper Gabor Király parierte glänzend, das Spiel endete 0:0.

"Man soll es nicht glauben, aber wir haben wirklich gute Elfmeterschützen", nahm es Köln-Coach Peter Stöger unmittelbar nach dem Spiel mit Humor. Verwundert war er aber allemal, dass Ujah antrat. "Ich habe keinen Schützen vorgegeben. Aber ich habe mich schon gewundert, dass Ujah sich den Ball genommen hat. Denn eigentlich sind Risse und Helmes sichere Schützen. Ihre Elfmeter gegen Karlsruhe waren auch gut geschossen (beide gingen an den Pfosten, d. Red.), der von Tony war einfach schlecht."

Auch mit etwas Abstand hat sich Stögers Meinung nicht geändert: Er will keinen Elferschützen benennen. "Es gibt gewisse Regulierungen, die sie selber treffen", sagt er laut Express.

Stöger will sich kein Beispiel am FC Bayern nehmen. Dort hatte Pep Guardiola am Samstag während des Spiels auf den Platz gebrüllt, Arjen Robben soll das Elferschießen bleiben lassen und stattdessen Thomas Müller bestimmt. "Ich bin nicht Guardiola", juxt Stöger nun laut Kicker. "Aber wenn ich jetzt wahnsinnig witzig wäre, würde ich sagen: Robben lasse ich auch nicht schießen."

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