Löwen feiern Heimsieg gegen Memmingen

Nach 3:0-Führung wird es noch einmal eng

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Jimmy Martons dreht nach seinem Treffer zum 2:0 jubelnd ab.

TSV 1860 München - Fünf Minuten nach dem Abpfiff konnte auch Daniel Bierofka darüber lachen: „Meine Jungs sind lebensbedrohend.

Dann stünde im Nachruf: Er starb bei der Ausübung seiner Tätigkeit im Grünwalder Stadion.“ Was war passiert? Nach einer Stunde führten die Junglöwen souverän mit 3:0, alle drei Tore waren exzellent herausgespielt. Zunächst hatte der auffällige Jimmy Marton Dominik Stahl bedient. Der 27-jährige Profi, mit dem Bierofka einst noch zusammenspielte, hatte am Samstag nach langer Verletzungspause sein Saisondebüt gefeiert und keine Mühe, Martons Maßvorlage zu verwerten (22.).

Wenig später servierte Nico Karger ebenso sehenswert für Marton, der den Ball aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (28.). Und nachdem Karger alleine vor dem gegnerischen Schlussmann eiskalt zum 3:0 vollstreckte (55.), schien die Bierofka-Elf nach dem 2:0-Derbyerfolg einem ungefährdeten zweiten Sieg in Folge entgegenzustreben.

Mit einem Doppelschlag binnen vier Minuten (72., 76.) aber kamen die Gäste unvermittelt noch einmal zurück und der 36-jährige 1860-Coach empfand dies als „sowas von unnötig“. Am Ende war er nur noch „froh, dass wir das Spiel über die Runden gebracht haben“ und lobte seine Elf für ihren „Charakter, nach dem Derby nachzulegen“. Auch ein seltenes Sonderlob wollte er noch loswerden. „Ohne Nico Karger“ und dessen zehn Saisontore, so Bierofka, „stünden wir viel weiter hinten drin“. Mit 27 Punkten überwintert die Bierofka-Elf nun auf Platz acht, „damit können wir angesichts der Umstände schon zufrieden sein“. Zwei Wochen lang lässt er sein Team nun noch trainieren, „sonst wird die Pause zu lang“, wie Bierofka erläutert. Am 11. Januar beginnt die Vorbereitung auf die restlichen 13 Saisonspiele.

Quelle: fussball-vorort.de

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