Viel los beim 27-jährigen Sechziger

Baby-Alarm! Okotie schnappt sich Alabas Audi

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Comeback im Nationalteam: Rubin Okotie (l.) im Duell mit dem Schweden Kim Källström.

München - Der vergangene Montag – was für ein Tag für Löwen-Stürmer Robin Okotie. Zusätzlich zum EM-Quali-Spiel mit Österreich, dann Nachrichten von seiner schwangeren Freundin.

Zunächst war da einmal das EM-Qualifikationsspiel zwischen Österreich und Schweden (1:1). Okotie wurde in der 69. Minute eingewechselt – und suchte gleich die Konfrontation mit dem Superstar der Skandinavier, Zlatan Ibrahimovic. Der Löwenspieler war in den eigenen Strafraum zur Unterstützung zurückgeeilt und rempelte Zlatan zur Begrüßung gleich mal an.

Nach Spielende in Wien dürfte Okotie diese Szene allerdings längst vergessen haben. Es gab wichtigere Neuigkeiten! Freundin Vanessa, hochschwanger und in München, rief an. Die Wehen hatten eingesetzt! Okotie zögerte nicht lang. Der 27-Jährige, der eigentlich erst am Dienstagmittag zurückfliegen sollte, lieh sich einen Audi vom Nationalmannschaftskollegen David Alaba und düste ab in Richtung München. Dienstagmorgen um 7.00 Uhr erreichte er sein Ziel – und es gab Entwarnung. Laut der behandelnden Ärzte hatte es sich lediglich um Vorwehen gehandelt. Okotie konnte samt Freundin zurück nach Hause. Allerdings mit dem Wissen: Von nun an kann es jeden Moment so weit sein!

Zurück zu Ibrahimovic. Der empfand Okoties Rempler wohl als absolute Majestätsbeleidigung und blickte drein, als habe ihn gerade ein Bus gestreift. Unter dem Titel „Never touch Zlatan“ fand das Video schnell Verbreitung in den sozialen Medien und wurde auch von großen Nachrichten-Websites auf der ganzen Welt veröffentlicht. Eigentlich aber hätte Ibrahimovic zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen. Mitte der ersten Halbzeit nämlich hatte der Torjäger von Paris St. Germain Alaba mit einem fiesen Ellbogenschlag an den Kopf zu Boden gestreckt. Die Schiedsrichter hatten die Attacke gegen den Bayern-Spieler aber nicht wahrgenommen, und so durfte Ibrahimovic weitermachen. Ein Tor gelang ihm aber nicht. Ibrahimovic machte sich hinterher über seine Tätlichkeit lustig. „Ja, ja“, sagte er mit einem breiten Grinsen. „Dafür gehöre ich vierzig Spiele gesperrt…“

Die Österreicher fanden das Ganze nicht so lustig. Der Bremer Zlatko Junuzovic sprach von einem „Star-Bonus“, der Zlatan Ibrahimovic vor der Roten Karte bewahrt hatte.

tz

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