Mutter schwer erkrankt

Nach Pleiten-Saison: Ribamar verlässt die Löwen 

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Ribamar packt seine Koffer: Der Brasilianer trainiert nicht mehr mit der Mannschaft. 

Er kam auf Wunsch von Hasan Ismaik für teures Geld zum TSV 1860 München, erwies sich aber als Fehlkauf. Nun trennen sich die Löwen einem Bericht zufolge von Ribamar. 

München - Im vergangenen Sommer holte Hasan Ismaik ein angebliches „Supertalent“ aus Brasilien an die Grünwalder Straße. Für den mittlerweile 20-jährigen Lucas Ribamar gab der Jordanier 3,2 Millionen Euro aus - eine krasse Fehlinvestition. Nun ist das traurige Kapitel Ribamar abgeschlossen: Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde das eigentlich bis 2021 gültige Arbeitspapier des Brasilianers vorzeitig aufgelöst.

Statt fünf Jahren verbrachte Ribamar also nur neun Monate in München, dabei jagte ein Rückschlag den nächsten. Er kam bereits angeschlagen zu den Löwen, verpasste wegen seines Trainingsrückstands den Saisonauftakt und zog sich dann noch einen Sehnenriss im Oberschenkel zu. Folglich verpasste Ribamar die komplette Hinrunde. Und in der Rückrunde stand er seit dem 27. Spieltag nicht mehr im Kader von Vitor Pereira. 

Somit kommt der brasilianische Hoffnungsträger auf ganze 41 Minuten Einsatzzeit in drei Bundesligaspielen und 19 Minuten im DFB-Pokal. Dort durfte er für die letzten Minuten im Achtelfinale gegen die Sportfreunde Lotte ran - und kassierte kurz vor Spielende eine völlig unnötige rote Karte. 

Nun steht wohl endgültig fest, was in den vergangenen Wochen abzusehen war: Ribamar hat keine Zukunft mehr in München. Laut Bild ist der freigestellte Brasilianer bereits auf dem Sprung zurück in seine Heimat, wo zwei Klubs wohl bereits an seiner Verpflichtung interessiert sind. Die Löwen haben bestätigt, dass Ribamar nicht mehr am Training teilnimmt, angeblich aus familiären Gründen. 

Auch das Fanportal dieblaue24.com berichtet, Ribamar sei nach Brasilien geflogen, da seine Mutter schwer erkrankt ist. Demnach plant der Brasilianer offenbar, zur nächsten Saison nach München zurückzukommen. Ob das tatsächlich geschieht, ist ungewiss.  

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sr

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