"Er hatte wohl Schaum vorm Mund"

Nach Wut-Attacke: Benjamin stichelt gegen Steinhöfer

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Markus Steinhöfer (r.) kurz nach besagter Szene.

München - Ex-Löwe Markus Steinhöfer geriet am Freitagabend mit den ehemaligen Teamkollegen aneinander. Dafür gab's einen Rüffel von 1860-Co-Trainer Collin Benjamin.

Torsten Fröhling gab seinen Spielern zwei Tage frei - und sich selbst auch gleich. Der 1860-Chefcoach fuhr noch am Freitagabend nach Hamburg in seine Heimat. Das Auslaufen am Samstag, nach dem sich die Profis dann bis Dienstag erholen dürfen, leitete Assistent Collin Benjamin.

Der Ex-Profi nahm Stellung zu einer unschönen Szene kurz vor Schluss beim 1:1 gegen Aalen. Ex-Löwe Markus Steinhöfer war mit mehreren Sechzigern aneinandergerasselt. Der 29-Jährige konnte - oder wollte -nicht mehr rechtzeitig bremsen, als er Richtung Tor stürmte und stürzte über Keeper Stefan Ortega. Deswegen rummste es kurz mächtig verbal zwischen Steinhöfer, Ortega, Löwen-Kapitän Christopher Schindler und Dominik Stahl.

Die Quittung für Steinhöfer: eine Gelbe Karte und eine Rüge von Löwen-Co-Trainer Benjamin. "Das gehört sich nicht", zitiert ihn dieblaue24.de: "Steini hatte gegen seinen Ex-Klub wohl Schaum vor dem Mund. Unsere Fans haben ihm dann aber gezeigt: 'Ey, das ist unser Wohnzimmer.' Du kannst hier nicht machen, was du willst." Doch ganz so bissig wie das klingt, sollte der Rüffel auch nicht ausfallen. Denn Benjamin lobte Steinhöfer gleichzeitig als guten Kerl.

Nur war der Ex-Löwe eben bei der Rückkehr in die Allianz Arena besonders motiviert. Kein Wunder: Nachdem er zur U21 abkommandiert worden war, flüchtete er im Winter nicht gerade in grenzenloser Harmonie nach Aalen.

lin

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