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Neue Chancen für Koussou und Hertner?

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Von: Armin Linder

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Kodjovi Koussou darf sich Hoffnungen auf weitere Einsätze machen © M.I.S.

München - Erst ein Profi-Spiel hat Kodjovi Koussou für die Löwen absolviert, doch längst ist er Publikumsliebling. Sportchef Florian Hinterberger stellt ihm und Sebastian Hertner nun weitere Chancen in Aussicht.

Wann darf Kodjovi Koussou (21) mal wieder ran? Das fragt sich mancher Löwen-Fan seit Wochen. Schließlich entwickelte sich der Flügel-Allrounder, der links wie rechts defensiv wie offensiv spielen kann, bei seinem bisher einzigen Profi-Spiel prompt zum Publikumsliebling. Doch nach seinem Debüt am 34. Spieltag der Vorsaison gegen den VfR Aalen (3:0) bremsten den Deutsch-Togolesen hartnäckige Patellasehnenprobleme.

Die Puste reichte lange nicht für ein komplettes Spiel, auch bei seinen bisher vier Regionalliga-Saisoneinsätzen in der U21 ging Koussou keine Partie über 90 Minuten, sondern wurde jedes Mal ausgewechselt.

Dennoch macht ihm Florian Hinterberger Hoffnung. Und zwar für die Außenverteidiger-Position, auf der sonst mit Grzegorz Wojtkowiak und Christopher Schindler meist eher defensiv eingestellte Kräfte agierten. Die Zukunft bei den Löwen gehört wohl eher Männern wie Sebastian Hertner (22) und Koussou. Hinterberger im Kicker: "Wenn sie verletzungsfrei bleiben, haben wir zwei sehr gute Alternativen."

Der Löwen-Sportchef lobt die beiden Youngster auch einzeln. "Hertner ist ein richtiger Linksfuß, der nach vorne mitmacht und gute Flanken schlägt", sagt er über den Neuzugang, der zuletzt gegen Energie Cottbus (0:0) eine couragierte Leistung zeigte. Und über Koussou: "Offensiv ist er unangenehm, weil er sehr schnell und quirlig ist. Defensiv ist er unangenehm, weil er frech und teilweise unorthodox verteidigt."

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Update: Wo spielen die Ex-Löwen wie Ghvinianidze oder Pourie heute?

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