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Neuer 1860-Stürmer: Auch Val Baiano ein Kandidat

München - Der TSV 1860 wird in dieser Woche möglicherweise noch einen neuen Top-Stürmer verpflichten. Die Spur führt nach Brasilien. Jetzt ist auch der Name eines zweiten Kandidaten durchgesickert.

Vom Interesse der Löwen an Ex-Torschützenkönig Kléber Pereira hatten wir bereits exklusiv berichtet. Er ist aber nicht der einzige Brasilianer, der für einen Wechsel nach München in Frage kommt. Auch Stürmer Val Baiano ist ein Kandidat!

Sein großer Vorteil scheint das Alter zu sein: Val Baiano ist erst 28 und damit sechs Jahre jünger als Kléber Pereira.
In der abgelaufenen Saison war Val Baiano drittbester Torschütze der Série A in Brasilien.

Das ist 1860-Sturmkandidat Kléber Pereira

Er ist der interessanteste Kandidat für den Löwen-Sturm: Kléber João Boas Pereira - kurz: Kléber Pereira © AP
Hier stellen wir Ihnen den brasilianischen Goalgetter vor. © AP
Zuletzt spielte Kléber Pereira in Brasilien beim FC Santos © AP
Dort jubelte er wie am Fließband. Denn seine Torquote ist beachtlich: 76 Treffer in 115 Ligaspielen für Santos! © AP
Kléber Pereira war sogar Torschützenkönig 2008 in der brasilianischen ersten Liga - bekanntlich herrschtt dort Top-Niveau © AP
Jetzt soll er bei den Löwen auf Torejagd gehen © AP
Den 34-Jährigen reizt in seinem Karriereherbst noch einmal das Abenteuer Mitteleuropa © AP
Bislang spielte er nur in Brasilien und Mexico sowie in den Neunzigern kurz beim FC Sion in der Schweiz. © AP
Kléber Pereira ist 1,80 Meter groß und enorm kopfballstark. © AP
Hoffentlich sehen wir Kléber Pereira (r.) auch bald im Löwen-Dress so jubeln. © AP
Video: Val Baianos Hattrick

18 Treffer für Grêmio Barueri stehen bei Val Baiano zu Buche, darunter auch ein Hattrick (siehe Video rechts). Er schoss damit in der abgelaufenen Spielzeit nur ein Tor weniger als Weltstar Adriano und vier mehr als Ex- Bundesliga-Zauberer Marcelinho.

Derzeit laufen die Drähte nach Brasilien heiß. Auch wenn sich die Löwen noch viele Optionen offen halten - auch die, keinen neuen Stürmer mehr zu verpflichten - ist es mit beiden Brasilianern ernst. Für sie spricht: Beide haben in jüngerer Vergangenheit bewiesen, dass sie wissen, wo das Tor steht. Und beide könnten ablösefrei kommen.

Die Winter-Transferbörse der Löwen: Wer könnte kommen, wer gehen?

Die Löwen blieben in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurück. Nach der Siegesserie geht aber vielleicht doch noch was nach oben. Im Winter wird der Verein daher vielleicht noch mal auf dem Transfermarkt aktiv. Gesucht werden vor allem ein Innenverteidiger und ein Stürmer. Das sind die Kandidaten. © Sampics
Eke Uzoma: Er ist der erste Neuzugang für die Rückrunde! Der 20-jährige Nigerianer verstärkt das defensive Löwen-Mittelfeld. Er kam vom SC Freiburg auf Leihbasis. © Getty
Fernando Cuerda: Der spanische Innenverteidiger absolviert ein Probetraining beim TSV 1860 München. Der 25-Jährige spielte zuletzt in Griechenland bei AO Kavala, zuvor kickte er unter anderem in den zweiten Mannschaften von Atlético Madrid und Sevilla. © Krammer
Oumar Kondé (links): Der Schweizer, einst Teamkollege von 1860-Co-Trainer Abder Ramdane in Freiburg, war zuletzt vom FC Zürich an den chinesischen Klub Chengdu Blades ausgeliehen und sollte sich im Probetraining für 1860 empfehlen. Vertrag bekam er aber am Ende keinen. ""Er kann uns im Moment nicht helfen", so Löwen-Trainer Lienen. "Er ist körperlich nicht in der notwendigen Verfassung, um sofort einzusteigen."" © Getty
Alfi Conteh-Lacalle: Der Stürmer absolvierte ein Probetraining beim TSV 1860 München. In der Jugend spielte er beim FC Barcelona, kickte dort unter anderem mit heutigen Weltstars wie Lionel Messi und Andrés Iniesta zusammen. Beim Probetraining konnte er allerdings nicht überzeugen. Lienen: „Wir brauchen Leute, die jetzt körperlich im Saft stehen", das sei bei Alfi nicht der Fall gewesen. © Mayer
Marco Vorbeck (links): Der 28-Jährige, einst bei Rostock (unter Lienen) ausgebildet, trainiert seit Freitag mit dem Regionalligateam. „Sechzig ist ein geiler Verein“, sagt Vorbeck, der sich seit seinem Aus in Augsburg im Sommer allein fitgehalten hat und nun wieder Anschluss sucht. Lienen zuversichtlich: „Mal schauen, wie sich das entwickelt, vielleicht wird Marco eine Überraschung. Er ist jedenfalls einer, der schon was vorzuweisen hat.“ In der Tat: Vorbecks erstes Profitor: mit Rostock im Olympiastadion 2002 (0:2). Und dann machte er noch einen Doppelpack mit Dresden 2005 beim 1:2 in der Arena. © Getty
Almong Cohen: Wie tz-online erfuhr, buhlen die Sechziger um den 21-Jährigen von Maccabi Netanya. Er gilt als eines der größten Talente Israels und bekam den Spitznamen "Gattuso Israels" verpasst. In seiner Körpergröße (1,70 Meter) und seiner Spielweise ähnelt er dem italienischen Weltmeister Gennaro Gattuso. Auch andere Vereine sind an ihm dran, etwa Cottbus, Bielefeld und Gladbach. Löwen-Sportdirektor Miki Stevic soll schon mit Cohen telefoniert haben. Tenor: Geh nicht zu den anderen, komm zu uns! © dpa
Jaouhar Mnari: Der Tunesier kommt beim 1. FC Nürnberg fast gar nicht mehr zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat Miki Stevic schon vor Saisonstart über eine Verpflichtung nachgedacht - es soll sogar Gespräche gegeben haben. Nach Informationen von tz-online wäre der 44-fache Nationalspieler auch zu einem Wechsel in die zweite Liga zu bewegen. Allerdings lässt der neue Club-Trainer Dieter Hecking ihn wohl nicht ziehen, und mit der Uzoma-Verpflichtung dürfte sich das Löwen-Interesse erledigt haben. © Getty
Kléber Pereira: Nach Informationen von tz-online war der 34-Jährige ein heißer Kandidat für den Sturm. Doch die Verhandlungen führten zu keinem Wechsel an die Grünwalder Straße. Er bleibt in Brasilien, wo er bei  Internacional unterschrieben hat. © AP
Josh Simpson: Nach Informationen von tz-online wollte der Kanadier schon vor der Saison unbedingt zum TSV 1860 München. Damals wurde daraus nichts. Jetzt spielt er bei Manisaspor in der Türkei groß auf. 1860 bekam Interesse und beobachtete den Flitzer, etwa kurz vor Weihnachten im Pokal gegen Besiktas. Aber: Wie tz-online erfuhr, sind auch Istanbuler Großclubs an ihm dran. Da können die Löwen wohl finanziell nicht mithalten. © Getty
Orestes: Der Brasilianer war zu Bundesliga-Zeiten Stammspieler bei Hansa Rostock, jetzt ist er nur noch Innenverteidiger Nummer 3. Wie tz-online erfuhr, könnte er sich einen Winter-Wechsel grundsätzlich vorstellen. Ins Profil der Löwen würde er jedenfalls passen: Er hat Erstliga-Erfahrung, kennt Deutschland und kann eine Abwehr führen. © Getty
Mohamed Dahmane: 1860 soll ein Auge auf den Offensiv-Wirbelwind vom FC Brügge geworfen haben. Das berichten belgische Medien. "Brügge-Manager Luc Devrou hat mich über eine Anfrage von 1860 informiert", bestätigt sein Berater Eric Depireux gegenüber tz-online. Zur Debatte stehe zunächst eine Leihe für die Rückrunde. © AP
Val Baiano: Auch der 28-Jährige wurde an der Grünwalder Straße thematisiert. Er schoss in der abgelaufenen Saison 18 Tore in der brasilianischen Serie A. Er ist jedoch aus dem Rennen und wechselt nach Mexico zu Monterrey. © Barueri
Isaac Boakye: Beim 1. FC Nürnberg darf der Ghanaer kaum mehr ran. Sollten sich die Löwen entscheiden, auf der Sturmposition nachzulegen, könnte er ein Thema werden © Getty
Kaká: Der Namensvetter des brasilianischen Weltstars steht noch bis 2012 bei Hertha BSC unter Vertrag. In der Hinrunde kam der Innenverteidiger beim Schlusslicht kaum zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat 1860 im Dezember angeklopft und sich nach seiner Situation erkundigt. Die da wäre: Hertha wäre wohl bereit, den 28-Jährigen für ein halbes Jahr in die 2. Bundesliga zu verleihen - zu fairen Konditionen. Mehrere Clubs, darunter auch Union Berlin, sind interessiert. © Getty
Peter Perchtold: Der "Kicker" berichtet von Gerüchten, wonach 1860 am Mittelfeldmann vom 1. FC Nürnberg interessiert sei. Der 1,89 Meter große Sechser kam in der Hinrunde beim Club gar nicht zum Zuge. Er könnte ins Profil der Löwen passen. © Getty
Thomas Kleine: Stefan Reuter wollte den Innenverteidiger einst unbedingt an die Isar lotsen - doch der 1,91-Meter-Hüne entschied sich für Mönchengladbach. Dort ist der Innenverteidiger ins Abseits geraten. Man würde ihm für einen Wechsel im Winter sicherlich keine Steine in den Weg legen. Vielleicht klappt eine Verpflichtung für die Löwen ja im zweiten Anlauf. Kleine würde mit Sascha Rösler einen alten Bekannten treffen. "1860 ist immer eine interessante Adresse", sagte sein Berater zu tz-online. © Getty
Lukas Sinkiewicz: Den Ex-Nationalspieler ereilte der Karriere-Knick. Bei Bayer Leverkusen kam er in der Hinrunde kaum zum Einsatz. Deswegen soll eine Ausleihe zur Debatte stehen, Energie Cottbus zeigt Interesse. Vielleicht wäre er ja auch einer für die Löwen. Doch klar dürfte sein, dass ein Sinkiewicz nicht ganz billig ist. © Getty
Mario Eggimann: Der Innenverteidiger hofft noch, auf den WM-Zug mit aufzuspringen und mit der Schweiz nach Südafrika zu fahren. Doch in der Hinrunde saß er bei Hannover 96 meist draußen. Deswegen dachte er zwischenzeitlich in den Medien über einen Wechsel nach. Doch das hat sich inzwischen erledigt: Eggimann bleibt in Hannover und will sich dort durchsetzen. © Getty
Daniel Baier: Er ist bei den Löwen als Spielmacher noch in bester Erinnerung. Sein Wechsel nach Wolfsburg verlief nicht so, wie es sich Baier gewünscht hatte. Nach einer Ausleihe nach Augsburg spielt der Ex-Löwe auch in dieser Saison unter Armin Veh keine Rolle. Ein Wechsel liegt nahe - und die Löwen sind ja dafür bekannt, ihre davongelaufenen Schäfchen gerne wieder zurück nach Giesing zu holen. Dem Vernehmen nach soll sich Baier über Dritte bei den Löwen ins Spiel gebracht haben ... © getty
Daniel Imhof: Der 35-fache kanadische Nationalspieler kam beim VfL Bochum nicht mehr zum Zug. Seine Frau stammt aus der Schweiz, nach Informationen von tz-online strebte der 32-Jährige deswegen einen Wechsel in südlichere Gefilde an. Er wurde den Löwen vor Weihnachten angeboten - die bissen aber bislang nicht an und holten lieber Uzoma. Imhof geht zu St. Gallen. © Getty
Steve Gohouri: Der Vertrag des Ivorers (29 Bundesliga-Spiele, 10 Länderspiele) bei Borussia Mönchengladbach aufgelöst. "Ich würde mir wünschen, dass es klappt", bewarb er sich auf tz-online für einen Wechsel. Und Miki Stevic sagt über Gohouri: „Er passt in unser Profil und würde uns gut zu Gesicht stehen.“ Doch Gohouri entschied sich anderweitig und unterschrieb in England bei Wigan Athletics. © Getty
Timo Staffeldt: Nach Informationen von tz-online gab es im Sommer lose Gespräche zwischen Ewald Lienen und dem damals vereinslosen Mittelfeldmann über einen Wechsel. Der Allrounder verlängerte dann doch für ein Jahr beim KSC. Gut möglich, dass das Eigengewächs aber bald eine neue Herausforderung sucht - vielleicht schon im Winter. Alemannia Aachen soll Interesse haben, vielleicht schaltet sich auch 1860 ein. © Getty
Filip Tapalovic: Auf einmal war er wieder da. Seit Oktober trainiert der vereinslose Ex-Löwe Filip Tapalovic wieder beim TSV 1860. Dennoch ist das ganze mehr eine Art Fitness-Erhaltungsprogramm. Eine feste Verpflichtung hat Ewald Lienen Mitte Dezember ausgeschlossen. © getty
Berkant Göktan: Viele Fans würden sich nichts mehr wünschen, als Berkant Göktan wieder im Trikot der Löwen zu sehen. Eine erste Anfrage von Miki Stevic und Coach Ewald Lienen blieb ohne Erfolg. Der Türke kickt jetzt in Thailand. © getty
Alexander Baumjohann: Wegen Alexander Baumjohann hat Miki Stevic bereits offiziell beim FC Bayern und beim Spieler selbst angefragt. Baumjohann wollte aber auf jeden Fall in der Bundesliga bleiben, deshalb kam ein Geschäft nicht zustande. Baumjohann wechselte zum FC Schalke 04. © dpa
Andreas Görlitz: Baumjohann blieb nicht das einzige Gesprächsthema, auch der Name Andreas Görlitz fiel. Allerdings kommt auch hier wohl kein Deal zustande - des lieben Geldes wegen. Den meisten Löwen-Fans ist Görlitz sowieso ein Dorn im Auge, seitdem er den FC Bayern als seinen Traumverein bezeichnet hat. © getty
Remo Meyer: Auch Ex-Löwe Remo Meyer taucht immer wieder in der Gerüchteküche auf. Der Schweizer ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Verein. Im April liefen bereits Gespräche zwischen Berater Wiggerl Kögl und den Sechzgern. Ob Miki Stevic Remo Meyer im Winter an die Isar holt? Nach so langer Zeit ohne Spielpraxis wäre Meyer wohl kaum die kurzfristig gewünschte Verstärkung. © getty
Marko Vukasovic: Er ist 18 Jahre jung und kommt vom serbischen Erstligisten Vojvodina Novi Sad. Der Montenegriner absolviert ein Probetraining bei den Löwen. Seine Position: Die Sechs oder die Acht. Stevic über den Jungen: „Vukasovic kann explodieren, eine Überraschung werden. Das ist einer, für den man später mal Geld bekommen kann.“ © Krammer
Benjamin Schwarz: Der Linksverteidiger verlässt die Löwen - doch seine Wohnung kann er behalten. Schwarz kommt bei den Vorstädtern des SpVgg Unterhaching unter. © getty
Antonio di Salvo: Der TSV 1860 München hat den ausgemusterten 30-Jährigen von der Gehaltsliste bekommen. Er wechselt zum Kapfenberger SV in die erste Liga Österreichs. Seit September durfte di Salvo in München nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainieren, weil es mit einem Wechsel im Sommer nicht geklappt hat. © getty
Florian Jungwirth: Er ist Europameister, war Kapitän der U20-Nationalmannschaft, doch bei den Löwen stand Florian Jungwirth noch nicht ein einziges Mal auf dem Spielfeld. Ewald Lienen legte ihm bereits zu Anfang der Saison einen Wechsel nahe, doch ein Probetraining in Aachen verlief ohne positives Ergebnis. Jetzt wechselt Jungwirth zu Dynamo Dresden. © getty
Mathieu Beda: Mathieu Beda stand bei den Löwen ganz oben auf der Streichliste. Nach Informationen von tz-online.de gab es Anfragen von OGC Nizza und aus Zypern. Inzwischen hat sich der einstige Buhmann aber zurück ins Team gekämpft und wird wohl bleiben. © getty
Marvin Pourie: Er kam mit etlichen Vorschusslorbeeren nach München, doch bei den Löwen fiel Marvin Pourie mehr neben dem Fußballplatz auf. Nach einer Schlägerei mit Torben Hoffmann im Training verließ er wortlos das Trainingsgelände und fiel bei Ex-Löwen-Coach Uwe Wolf in Ungnade. Ein Wechsel nach Kaiserslautern scheiterte im Sommer. Aber die Löwen müssen sich nun nicht mehr um ihn kümmern: Sein Leihvertrag wurde am 27. Januar aufgelöst. © getty
Ardijan Djokaj: Fehleinkauf. Dieses Prädikat hatte Ardijan Djokaj schnell bei den Löwen-Fans inne. In der Winterpause wurde der Vertrag mit dem Albaner aufgelöst. © getty
Philipp Tschauner: Er kam als großes Torwart-Talent aus Nürnberg, stellte seine Qualitäten im Löwen-Dress mehrfach unter Beweis - und doch landete Philipp Tschauner immer wieder auf der Bank. Seit bei den Löwen Gabor Kiraly als neue Nummer eins im Tor steht, muss sich der ambitionierte Torwart mit der Reservisten-Rolle zufrieden geben. Zur Winterpause gab es nach Informationen von tz-online zwei klärende Gespräche mit den Verantwortlichen. Ergebnis: Er bleibt zumindest in der Rückrunde ein Löwen-Spieler. © getty
Mathias Wittek (r.): Der 20-jährige Innenverteidiger wechselt zum FC Ingolstadt und erhält dort einen Vertrag bis 2012. © sampics
Mate Ghvinianidze: Er galt lange Zeit bei den Löwen als Rohdiamant. In seiner ersten Spielzeit beim TSV wählten ihn die Löwen-Fans zum besten Spieler der Saison, doch zuletzt fiel Mate Ghvinianidze immer wieder negativ auf. Im Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen verbannte ihn Trainer Ewald Lienen ganz aus dem Kader, weil er seine Schuhe vergessen hatte. Beim TSV ist man unzufrieden mit seinem Lebenswandel. Ghvinianidze spielt auf Bewährung. © getty
Aleksandar Ignjovski: Er ist bei den Löwen die große Nachwuchshoffnung. Im Sommer könnte Manager Miki Stevic die Option ziehen, den Löwen langfristig an den Verein zu binden. Bleibt die Frage, wie lange der finanzschwache TSV 1860 den talentierten Mittelfeldspieler dann noch halten kann. Hoffenheim und Bremen sollen die Fühler bereits ausgestreckt haben. © getty
Manuel Schäffler: „In der Dritten Liga könnten wir Manu überall hingeben“, sagt Ewald Lienen, „er muss spielen, damit er sich weiterentwickeln kann.“ Derzeit sieht es so aus, als ob Schäffler zum FC Ingolstadt ausgeliehen wird. Neben zahlreichen Drittligisten hatten auch Zweitligisten (u.a. Aachen) Interesse an Schäffler angemeldet. Doch da legte Lienen sein Veto ein: „Wir schicken ihn nicht zu einem Konkurrenten!“ © Getty
Kenny Cooper: Der US-Stürmer steht möglicherweise auf dem Absprung nach England zu Plymouth - zur Debatte steht eine Ausleihe. Das bestätigte sein Berater Kon Schramm gegenüber tz-online © sampics

Nun müssen sich die Löwen entscheiden. Es ist wie immer auch eine Geldfrage. Schließlich verdienen Top-Stürmer ein stattliches Gehalt. Lienen betonte am Mittwoch erneut, dass Geschäftsführer Manfred Stoffers eigentlich keine finanziellen Mittel sieht und es nicht einfach ist, die Tür zu seinem Büro einzurennen: "Die Tür ist dermaßen verrammelt bei Stoffers, mir tut schon die Schulter weh. Vielleicht hat er von innen den Safe gegen die Tür gestellt."

Unklar ist natürlich auch, wie schnell sich ein Brasil-Stürmer an den kalten deutschen Winter gewöhnen könnte. Aber ein echter Goalgetter schießt Tore auch mit kalten Füßen.

Armin Linder

Nackte Tatsachen im Stadion: Von sexy bis kurios

In Fußballstadien und rund um große Events geht's heiß her! Da wird aber nicht nur scharf geschossen, geschubst und getreten, sondern auch mal blank gezogen. Ob Spieler oder Fans, ob auf oder neben dem Rasen, ob durch Absicht oder einen Textilunfall: Immer wieder gibt es nackte Haut zu sehen. Klicken Sie sich hier durch nackte Tatsachen aus den weltweiten Fußballstadien und von den Fanfesten drumherum. © dpa
Vor der WM 2010 in Südafrika zogen die ersten Fans bereits  blank.
Vor der WM 2010 in Südafrika zogen die ersten Fans bereits  blank. © AP
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Ein Fan schaut den Brasilianern beim Training im Stadion zu. Und der Fotograf der Brasilianerin beim Zuschauen. © dpa
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Einfach nur: sexy. © dpa
Diese Bilder stammen zwar nicht aus dem Fußball-, sondern aus dem Reitstadion. © Getty
Trotzdem wollen wir Sie Ihnen nicht vorenthalten © Getty
Eine 32-jährige Dame ... © Getty
... zog in der feinen Gesellschaft spontan blank. © Getty
Auch der Premierminister schaute zu © Getty
Geschmacklos oder erfrischend? Entscheiden Sie selbst! Als plötzlich Kameras auf sie gerichtet waren, zeigten 2006 diese beiden Fans beim WM-Spiel Ghana gegen USA in Nürnberg viel Haut. © Getty
Nicht nur in der Neuzeit kommen immer wieder Flitzer(innen) auf den Fußballrasen durch. © Getty
Auch anno dazumal war das schon so. Wobei die Sicherheitsleute 1976 mutmaßlich noch weniger Spaß verstanden haben als heute.  © Getty
Die Sache mit dem “Women‘s Cup“ hat diese junge Dame in Nottingham wohl etwas falsch verstanden - die Frauenfußballerin links nimmt es gelassen hin.  © Getty
Man will diesem Fan wünschen, dass sein Striptease auf dem Zaun ohne Hose nicht in die selbige geht. © Getty
Ein Abrutschen könnte sehr, sehr schmerzhaft werden. © Getty
„Im Fußballstadion“ ist bei diesen vier Bildern relativ. © dpa
Aber begeisterte Fans gibt es bei diesem Freundschaftsspiel in Wien allemal. © dpa
Kein Wunder. © dpa
Auch Jürgen Drews ist da nicht weit! © dpa
Was diese Frau dazu bringt, bei der Begegnung zwischen Manchester City und den Bolton Wanderers einen Strip-Tanz auf dem Rasen aufzuführen? © Getty
Sie will bestimmt gegen etwas protestieren. Gegen was? Weiß keiner. © Getty
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Regen, na und? Fans feiern sich, den Regen und die Teams beim Frauenfußball-Pokalfinale 2007. © dpa
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Als der FCB sein Hundertjähriges feierte, feierten die Kicker nackt mit. © Getty
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Eine Brasilianerin mit großem Mund und kleinem Bikinioberteil bejubelt ihr Team. © dpa
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Fünf Fans huldigen auf der Tribüne ihrem Fußball-Idol Zinedine "Zizou" Zidane. Fragt sich nur: Was ist, wenn einer mal aufs Klo muss? © dpa
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Noch alles da? Lincoln will lieber mal sicher gehen © dpa
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Der Beweis: Am besten stehen Bikinioberteile den Brasillianerinnen. Und am schlechtesten ... © dpa
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Völkerverständigung mit wenig Kleidung beim WM-Spiel England gegen Ecuador. © dpa
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Nun gut, diesen Anblick gab es nicht IN einem Stadion zu sehen, sondern am Rande der WM. Aber wäre doch schade um dieses schöne Foto. © dpa
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Italiens Antonio Cassano jubelt in Unterhose - die Fans freuen sich mit ihm. © dpa
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Kunst: Diese beiden Nackten waren Teil einer Installation von Spencer Tunick im Ernst-Happel-Stadion zu Wien. © dpa
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Frage 1: Was hat der da auf der Brust stehen? Frage 2: Was hat der da auf dem Kopf? Frage 3: Warum hat er blonde Haare in der Hand? © dpa
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Da staunt sogar Paul Gascoigne (r.): Eine Flitzerin wünscht frohe Weihnachten. © dpa
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Otto Rehhagel? Da hat sich wohl jemand in der Identität getäuscht. © dpa
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Na da freuen sich die Fans aber: Der Frankfurter Spieler Thomas Zampach zieht 1998 zur Feier der Zweitliga-Meisterschaft blank, um den Anhängern seine kaum verschwitzte Hose zu überlassen. © dpa
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Die einen tragen Mütze - die anderen Fans einfach nichts. © dpa
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Der Fotograf konzentriert sich ganz und gar aufs Spiel. © dpa
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Giovanne Elber musste seine Hose diesem Fan überlassen, der aufs Spielfeld gestürmt war. Die Ordner fanden's weniger lustig. © dpa
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Der berühmte Kahn-Flitzer. Wir haben aus Rücksicht auf Kinder und zart Besaitete einen Balken eingefügt. © dpa
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Ein Küsschen aus Portugal © dpa
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"Guckt mal, meine Frau hat mir gestern neue Unterwäsche gekauft". Freiburgs Heiko Butscher geht sich an die Wäsche. © dpa
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Seien Sie Gentleman und schauen Sie dieser Lady nicht zu tief in die Tröte. © dpa
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Deutsche Fans zeigen Flagge. © dpa
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Kevin Kuranyi ist sein eigener Wasserträger: Falls es ihn auf dem Platz mal dürstet, hat er eine eigene Flasche Wasser in der Hose. © dpa
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Scherzkeks: Mo Idrissou (damals MSV Duisburg) zieht seinem Mannschaftskollegen Ivica Grlic die Hose herunter - zum Glück hat der Fotograf nicht eine Sekunde später abgedrückt. © dpa
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In der Verbandsliga sind die Vereine klamm und sparen mitunter an den Gummibändern in den Textilien. © dpa
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Damals-Löwe Marcel Schäfer lüftet seine Spielkleidung. © dpa
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Ein italienischer Fan lässt tief blicken. © dpa
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Diese Schweden sind total blau. © dpa
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Dieser Griff tut schon beim Hinschauen weh. © dpa
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Stark! © dpa
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Ein Aussie bekennt Farbe. © dpa
Dürfen wir Sie zum Ausgang begleiten, junger Mann? © Getty
Die Sicherheitsleute haben wenig Spaß an der Sache - der Nackedei dafür um so mehr - schauen Sie in sein Gesicht. © Getty
So ein Sommerspiel ist heiß - wenn man dann noch heißblütiger Spanier ist, dürfen gerne mal die Hüllen fallen. © Getty
Da beginnt man sogar, die fußballerisch eigentlich verhassten Briten ins Herz zu schließen. © Getty
Viel Stoff über dem Körper, kein Stoff am Körper: Eine Flitzerin beim WM-Spiel Deutschland - USA. © Getty
Von Mann zu Mann, von Oben-ohne-Fußballer zu Oben-ohne-Fußballer: Lothar Matthäus und Marko Rehmer unterhalten sich nach dem 3:3 gegen Kolumbien 1999. © Getty
Die portugiesischen Farben! © Getty
Oder wo haben Sie jetzt hingesehen? © Getty
Der rechte Herr ist Tore Andre, das Spiel ist die WM-Begegnung Brasilien gegen Norwegen 1998. Wer der Brasilianer links ist, lässt sich leider nicht mehr feststellen. Aber er scheint ein Problem mit seiner Garderobe zu haben. © Getty
Schaut her! Dieser Mann lebt etwas zu sehr seine exhibitionistische Ader aus. © Getty
Und bekommt die Quittung! © Getty
Das ist kein Six-Pack, das ist schon ein ganzer Kasten. Dahinter verbirgt sich Teddy Sheringham. © Getty
Ein Fan genießt das Bad in der Menge - ob die Menge auch den Fan genießt? © Getty
Busen-Blitzer! Ein weiblicher „Fan“ aus Gummi zeigt viel nackte Haut. Hoffentlich ist aus dem Spiel nicht bald die Luft raus. © Getty
Ins Entmüdungsbecken darf eigentlich keiner rein, außer die (zumeist nackten) Spieler nach dem Spiel. Die Meister-Mannschaft von Borussia Dortmund machte in den Neunzigern eine Ausnahme. © dpa
Okay, eigentlich heißt diese Fotostrecke „Nackte Tatsachen IM Fußballstadion“, aber für diese attraktive Dame VOR dem Stadion machen wir doch gerne eine Ausnahme. © dpa
Auch diese Fotos sind nicht im Stadion entstanden. © Getty
Aber natürlich im Fußball-Kontext. © Getty
Und solche gleichsam ästhetischen wie erotischen Fotos ... © Getty
... wollten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. © Getty
Hier noch die amerikanische Ausgabe. © Getty
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Nach dem Stadionbesuch brauchen diese Fans erst mal eine Abkühlung. © dpa
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