Stürmer bei Comeback noch blass

Okotie: "Müssen restliche Spiele gewinnen"

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Rubin Okotie beim Spiel gegen Union Berlin.

München – Rubin Okotie hat bei seinem Comeback in der Startelf der Löwen die Niederlage gegen Union Berlin auch nicht verhindern können. Immerhin ist in dem Österreicher aber der Kampfgeist zu erkennen.

 Rubin Okotie wollte sich mit der Vorentscheidung nicht abfinden. Eben noch hatte der Berliner Kapitän Damir Kreilach eine Freistoßvorlage zum 0:2 (79.) ins Münchner Tor gelenkt, da schnappte sich der Österreicher auch schon den Ball, rannte zum Anstoßpunkt, um keine Zeit zu verlieren für den vermeintlichen Endspurt. Doch schließlich sah auch er ein, dass da nicht mehr viel zu machen war: „Du drückst und drückst – und dann kriegst du das 0:2. Das war für uns alle ein Nackenschlag.“

Nach fast zweimonatiger Zwangspause stand Okotie gestern erstmals wieder in der Startelf. Als großer Hoffnungsträger. Schließlich hatte er vor seiner Knieverletzung 13 Saisontreffer erzielt. Doch allzu viel Torgefahr ging vom 27-Jährigen noch nicht aus. Nach einer Flanke von Gary Kagelmacher (30.) köpfte er knapp vorbei, zudem parierte Torhüter Daniel Haas (78.) seinen Drehschuss aus drei Metern.

Ansonsten fiel Okotie nur durch eifriges Bemühen auf. Dem Torjäger war anzumerken, dass ihm noch die 100-prozentige Fitness fehlt. „Ich habe versucht, das Beste zu geben, alles herauszuholen, was in mir drin war.“ Trainer Torsten Fröhling befand: „Das war nicht das beste Spiel von Rubin. Aber er hat gekämpft und gearbeitet.“ Kämpferisch präsentierte Okotie sich auch im Hinblick auf den Abstiegskampf: „Das war jetzt ein Riesenrückschlag. Aber nun müssen wir die restlichen drei Spiele gewinnen.“ Ein hohes Ziel.

gib

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