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"Ein anderer soll ran"

Okotie will den nächsten Elfer nicht schießen

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Rubin Okotie scheiterte in Darmstadt mit einem Elfmeter.

München - Rubin Okotie hat seinen verschossenen Elfmeter aus dem vergangenen Spiel in Darmstadt immer noch nicht ganz verwunden. Der Stürmer will aus dem Scheitern vom Punkt Konsequenzen ziehen.

Freud und Leid lagen zuletzt bei Rubin Okotie ziemlich dicht beieinander - zumindest wenn man sich auf seine persönliche Elfmeterbilanz bezieht: Im vorletzten Spiel gegen Heidenheim gelang dem Löwen-Stürmer mit einem frechen Panenka-Treffer noch ein Tor vom Punkt, eine Woche später hatte der Österreicher per Strafstoß in Darmstadt das möglicherweise vorentscheidende 2:0 auf dem Fuß - und scheiterte. Das Ende ist bekannt: Die Löwen kassierten noch den Ausgleich und vorbei war's mit den ersehnten drei Punkten.

Dumme Sprüche von den Kollegen gab es daraufhin nicht, erzählt Okotie der "Bild"-Zeitung. Dennoch fühlt sich der 27-Jährige verpflichtet, seinen Faux pas wieder gutzumachen. "Ich werde mich noch mit einem Essen bei meinen Kollegen entschuldigen." Allerdings liefert der Stürmer die Wiedergutmachung am liebsten auf dem Platz - schon heute gegen den FC St. Pauli: "Am meisten mache ich es wieder gut, wenn ich gegen St. Pauli alles gebe, meine beste Leistung zeige und hoffentlich treffe."

Sollte es dann im dritten Spiel in Folge einen Elfmeter für 1860 München geben, will Okotie freiwillig zurückstecken. "Dann soll den jetzt mal ein anderer machen", sagt er demütig.

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