1860-Sportchef Kreuzer hoffnungsvoll

Neue Stürmer? "Das ist noch nicht final besprochen"

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1860-Sportchef Oliver Kreuzer .

München - Oliver Kreuzer weiß, woran es beim TSV 1860 hapert. Aber er ist auch optimistisch, dass es für die Löwen zeitnah bergauf geht.

Oliver Kreuzer ist seit Donnerstag neuer Sportchef des TSV 1860. Nach seinem ersten Spiel, dem 0:0 in Braunschweig, zeigt er sich optimistisch, dass es für die Löwen zeitnah bergauf und damit weg von den Abstiegsplätzen geht. "Die letzten drei Spiele machen insgesamt Mut", sagte er der Bild. "Wir sind immerhin dreimal ungeschlagen. Aber wir wissen auch, dass uns Unentschieden auf Dauer nicht weiterbringen."

Aber natürlich weiß der 49-Jährige genau, wo Sechzig der Schuh drückt. Die Defensive steht zuweilen sehr gut, aber mit nur geschossenen acht Toren in 14 Liga-Spielen ist die Schwachstelle kaum zu übersehen. Ob man in der Winterpause aktiv wird, hängt aber auch vom Cheftrainer Möhlmann ab. "Das ist noch nicht final mit Benno besprochen. Aber es ist naheliegend, dass wir etwas machen werden", so Kreuzer.

Benno Möhlmann zeigt sich in der "Süddeutschen Zeitung" "zuversichtlich, dass wir im Winter ein, zwei Transfers machen können. Ein Innenverteidiger wäre gut, weil Rodnei an der Leiste operiert werden musste und auch nicht klar ist, wann Kai Bülow wieder zurückkehren wird." Sein Hauptaugenmerkt liegt nicht im Sturm, denn Stefan Mugosa und Rubin Okotie sollen "sich aufdrängen können, um zu zeigen: Wir sind gut genug." Der Trainer denkt, wenn schon, eher an einen torgefährlichen Spieler für das Mittelfeld.

Aber auch Kreuzer stellt klar, dass er hinter den aktuellen Angreifern steht und ihnen vertraut: "Wir haben gute Stürmer. Das hat Rubin Okotie bewiesen, das hat Stefan Mugosa bewiesen. Aber beide haben zur Zeit ein bisschen Ladehemmung, weil das Gesamtspiel nach vorne nicht funktioniert." Es fehlen laut Kreuzer aber auch einfach die Zuspiele aus dem Mittelfeld.

fw

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