Bierofka mit Remis zufrieden

Pieper rettet kleinen Löwen einen Punkt

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Daniel Bierofka blickt bereits auf das Spitzenspiel gegen Regensburg.

TSV 1860 München II - Das erste Spiel hat er gewonnen“, berichtete Daniel Bierofka vom erneuten Aufeinandertreffen mit seinem Freund Stefan Leitl, dem Trainer der Ingolstädter Reserve. „Heute haben wir die Punkte geteilt, ich hoffe doch, dass ich dann im Rückspiel mit einem Sieg dran bin“.

Nachdem Angreifer Florian Pieper in der Schlussphase nach einer Flanke Jimmy Martons immerhin noch den Führungstreffer der Platzherren durch den ehemaligen Heimstettener Sammy Ammari (38.) egalisiert hatte (84.), war Bierofka mit dem Zähler durchaus einverstanden. „In der ersten Halbzeit waren wir zu hektisch, da hat zu oft die Ruhe gefehlt“, so der 36-Jährige, „und ausgerechnet in der Phase, in der wir besser ins Spiel gekommen sind, fällt das 0:1“.

So brachte Bierofka bei Seitenwechsel seinen Routinier Michael Kokocinski und freute sich später über diese „gelungene Maßnahme“. Nach Wiederanpfiff habe seine Elf „dann tatsächlich kontrollierter gespielt“, honorierte der Junglöwen-Coach. Auch die später eingewechselten Simon Seferings (64.) und Marton (68.) hätten „frischen Wind gebracht“. Noch ein Grund dafür, dass Bierofkas Resümee positiv ausfiel.

Neben der „guten Mentalität“ seiner Mannschaft lobte er noch seinen Torschützen. Mit 25 Toren war Pieper in der vergangenen Saison in Diensten Viktoria Aschaffenburgs Torschützenkönig der Bayernliga Nord geworden. Diese Quote machte die Münchner Löwen auf den 22-Jährigen aufmerksam. In der Landeshauptstadt jedoch agierte er zunächst glücklos, sein erster Saisontreffer werde ihm nun „Auftrieb geben“, hofft Bierofka.

„Möglichst weit oben mitspielen“ möchte der Ex-Profi mit seiner Mannschaft. „Vielleicht war es insgesamt das ein oder andere Unentschieden zu viel, wir haben aber erst ein Spiel verloren und sind auf einem guten Weg.“ Für das Gipfeltreffen mit Jahn Regensburg müsse er ohnehin „niemanden extra motivieren, wir wollen auch dort unserer Philosophie treu bleiben“. Ein Erfolgserlebnis gegen den Spitzenreiter würden sie selbst beim FC Bayern begrüßen. Was Bierofka wiederum kaum motivieren dürfte.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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