Sportchef meldet sich zu Wort

Poschner: "Wir können jetzt viel richtig machen"

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Gerhard Poschner.

München - Gerhard Poschner hat in einem Interview über seine schwierige Position beim TSV 1860 gesprochen. Er sieht ein, Fehler gemacht zu haben, findet es aber konsequent, dass er seinen Job weiter ausüben darf.

Löwen-Sportchef Gerhard Poschner wird bis auf weiteres seinen Job fortführen. So viel steht nach wochenlangem Hickhack nun fest, das bestätigten am Freitag auch der Notvorstand um Interimspräsident Siegfried Schneider und Vize Karl-Christian Bay.

Der vielkritisierte Poschner will die Scharmützel um seine Person nun offenbar endgültig hinter sich lassen und sich voll der Kaderplanung der Mannschaft widmen - seiner zweiten und wohl auch letzter Chance beim TSV 1860. Über die chaotischen Tage und Wochen in der Führungsetage, die ja eng mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden, möchte Poschner nicht mehr sprechen. "Ganz ehrlich gesagt, lieber nicht. Denn was bringt es denn, jeden Tag aufs Neue alles öffentlich zu kommentieren und analysieren. Wir müssen uns jetzt endlich wieder aufs Sportliche konzentrieren. Da gibt es genug zu tun", sagte der Sportchef der "Mittelbayerischen Zeitung".

Dass er bei den Fans einen schweren Stand hat, nach dem desaströsen Abschneiden der Mannschaft in der vergangenen Saison, ist ihm bewusst. "Ja, und da habe ich auch vollstes Verständnis dafür. Das ist doch klar, dass es bei unseren Ergebnissen Kritik gab. Natürlich auch an mir und das völlig zu Recht."

Dennoch glaubt der frühere Mittelfeldspieler, dass es durchaus Sinn ergibt, dass er seinen Job fortführen darf. Ein Konzept könne nie nur für ein Jahr ausgelegt sein, es brauche mehr Zeit, glaubt er. "Die Alternative ist doch, jetzt wieder alles auszutauschen und völlig bei Null anzufangen. Das würde ich nicht für gut halten. Vergangene Saison, das steht doch außer Frage, haben wir viele Fehler gemacht. Man kann aus Fehlern aber auch lernen. Und man könnte auch sagen, dass wir zuletzt so viele Fehler gemacht haben, dass wir jetzt vieles richtig machen können."

An Optimismus mangelt es Poschner scheinbar nicht. Jetzt müssen nur noch neue Spieler her, das sieht der Sportchef selbstredend auch so: "Insgesamt brauchen wir noch für jeden Mannschaftsteil ein bis zwei Spieler. Es gibt also wirklich viel zu tun. Das sollten wir jetzt auch anpacken."

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