Zurück nach Ungarn

Potenzieller Kiraly-Nachfolger flüchtet wegen WM

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Im Sommer 2013 beide noch bei den Münchner Löwen, nun beide weg: Gregor Székely (r.) und sein Vorbild Garbor Kiraly (m.) beim Torwarttraining der Löwen.

München - Georg Székely teilte sich einst mit seinem Idol Gabor Kiraly ein Zimmer im Trainingslager. Jetzt ist der junge Ungar zurück in seine Heimat gewechselt.

Im Sommer 2013 schien der Traum für Torwart-Talent Georg Székely greifbar Nahe. Er teilte sich im Trainingslager in Bad Häring damals sogar das Zimmer mit seinem großen Idol Gabor Kiraly, nachdem der damalige Ersatzkeeper und heutige Stammkeeper der Löwen Vitus Eicher aufgrund einer Sehnenverletzung nicht mit konnte.

Der damals 18-Jährige durfte als dritter Keeper mit in die Saisonvorbereitung. Das Kicken hat der Ungar in München gelernt. Erst beim TSV Milbertshofen, dann beim SV Planegg-Krailling. Nach einem zeitweisen Rückzug nach Ungarn entschied sich Székely, wieder nach Deutschland zurückzukehren. In der laufenden Saison brachte es Székely jedoch lediglich auf sechs Spiele auf der Ersatzbank in der Regionalliga Bayern.

Eine unbefriedigende Statistik für einen Jungen, der Fußball spielen und Profi werden möchte. Weil sich Székely auch die U20 WM vom 30. Mai bis 20. Juni 2015 in Neuseeland nicht entgehen lassen will, benötigt der 19-Jährige Spielpraxis. In Neuseeland befindet sich die Ungarns Juniorennationalmannschaft in einer Gruppe mit Brasilien, Nordkorea und einer dritten Mannschaft aus dem afrikanischen Raum. "Er will unbedingt mit zur U20 WM und das geht nur, wenn er im Verein Spielzeiten bekommt", erklärt Gregors Vater György Székely gegenüber Fussball Vorort. Nun ist Gregor Székely zum ungarischen Klub FC Újbuda gewechselt. "Dort wird er spielen", ist sich sein Vater sicher.

mko

Quelle: fussball-vorort.de

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