Vallori schaut in Moorenweis zu - "Ich mache Fortschritte"

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Gui Vallori war in Moorenweis zu Gast.

Moorenweis - Gui Vallori arbeitet an seinem Comeback. Am vergangenen Wochenende schaute er bei einem Kreisklassenspiel vorbei. Gegenüber Fussball Vorort spricht er über die Fortschritte in der Reha. 

In der Kreisklasse Zugspitze 1 gibt es viele Derbys auf die sich viele Augen richten werden. Alleine aus dem Raum Fürstenfeldbruck sind sechs Mannschaften in der Liga. Am ersten Augustwochenende kam es gleich zu so einem Derby. Auf dieses Spiel richteten sich auch noch ganz besondere Augen.

Erst einmal zum sportlichen Teil: Der SV Mammendorf zählt zu den Aufstiegsfavoriten in diesem Jahr und war bei Aufsteiger TSV Moorenweis zu Gast. Rund 300 Zuschauer sahen das von den Lesern des Fürstenfeldbrucker Tagblatts gewählten Spiels der Woche. Es war eine relativ ausgeglichene Partie der beiden Teams. Einem frühen Tor der Gäste aus Mammendorf liefen die Moorenweiser hinterher. Der Torwart des Aufstiegsfavoriten verwaltete den Vorsprung mit Bravour. Bevor Maximilian Prem mit seinem zweiten Tor in der 66. Minute das 2:0 für den SVM nachlegte, vergab der TSV bereits die zehnte Top-Chance. Das Anschlusstreffer für den Gastgeber blieb aus und Mammendorf konnte den ersten Sieg der Saison einfahren.

Ein Teil dieses Amateurspiels spielte sich vor den Augen eines Profis ab: Guillermo Vallori vom TSV 1860 München. „Ein Freund von mir aus Moorenweis hat mich gefragt, ob wir uns das Derby anschauen“, sagt der verletzte Innenverteidiger. Der Sohn seines Freundes spielt in der Jugend des TSV Moorenweis. „Ich war dort allerdings nur kurz, zehn Minuten oder eine Viertelstunde“, so der Spanier.

Der gebürtige Mallorquiner laboriert derzeit an einem Kreuzbandriss. Den zog sich der Defensivspieler am 33. Spieltag beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg zu. „Es geht immer besser. Ich mache Fortschritte“, sagt Vallori. Vielleicht bekommen die Moorenweiser bei Heimspielen noch öfter prominenten Besuch.

Andreas Knobloch

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