Aufstiegsambitionen als Rucksack

Hasenhüttl: "1860 hätte mich sehr gereizt"

+
Ingolstadt-Trainer Ralph Hasenhüttl führt mit seinem Team die Tabelle der 2. Liga n.

München - Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl spricht im Merkur-Interview über Ingolstadts Ambitionen, sein Verhältnis zu 1860 und den Aufstiegsambitionen als Rucksack.

Am Samstag trifft Ralph Hasenhüttl mit seinem FC Ingolstadt auf den TSV 1860. Die Oberbayern reisen als sensationeller Tabellenführer der 2. Liga nach München. Die Löwen hat der Trainer der Schanzer vor der Saison in einem Atemzug mit RB Leipzig und dem VfR Aalen als Aufstiegsfavoriten bezeichnet. Noch immer? Im Interview mit dem Münchner Merkur will er darüber nicht viele Worte verlieren: "Ich sage mal so: Zumindest einen der drei sehe ich weiter gut im Rennen. Welcher, bleibt jetzt mein Geheimnis."

Im Hinblick auf die sportlichen Ambitionen in Ingolstadt sagt Hasenhüttl: "Man kann fest davon ausgehen, dass kein Zweitligist Zeit seines Lebens in dieser Liga bleiben will. Das Problem ist oft, dass es wie ein Rucksack wirkt, wenn ein Verein offen vom Aufstieg redet. Man sollte das mit Demut angehen." Man denke da einmal an die Ambitionen des TSV 1860...

2. Liga: Wer steigt auf? Das sagen die Trainer

2. Liga: Wer steigt auf? Das sagen die Trainer

Beinahe wäre Ralph Hasenhüttl bei den Löwen gelandet - vor gut einem Jahr war das. "Es gab zwei Telefonate und ein Sechs-Augen-Gespräch. Das war’s", so der 47-Jährige. "Ganz ehrlich: Es hätte mich damals wirklich sehr gereizt, denn der TSV 1860 ist ein Traditionsverein, wie ich ihn bisher noch nicht trainiert habe."

Das gesamte Interview mit Ralph Hasenhüttel finden Sie auf merkur-online.de

fw

Auch interessant

Meistgelesen

Aigner: „Zwei Bonusspiele, um die Saison zu retten“
Aigner: „Zwei Bonusspiele, um die Saison zu retten“
Löwen wollen jetzt zusammenhalten - aber wie?
Löwen wollen jetzt zusammenhalten - aber wie?
So endete Jahn Regensburg gegen TSV 1860 München
So endete Jahn Regensburg gegen TSV 1860 München
Mentalcoach über 1860-Situation: „Menschen scheitern aus zwei Gründen“
Mentalcoach über 1860-Situation: „Menschen scheitern aus zwei Gründen“

Kommentare