Neuwahl des Präsidiums am 2.12.

Kirmaier-Vermittler "forderte aberwitzige Geldsumme"

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Helmut Kirmaier (l.) vor Gericht.

München - Nach dem Gerichtsstreit um die rechtmäßige Wahl von Gerhard Mayrhofer zum Präsidenten des TSV 1860 München muss sich der Löwen-Boss auf der außerordentliche Delegiertenversammlung noch einmal bestätigen lassen.

Auf der am 2. Dezember stattfindenden außerordentliche Delegiertenversammlung wird sich Gerhard Mayrhofer wie schon im Juli 2013 erneut zur Wahl stellen. Hintergrund ist eine Entscheidung des Landgerichts München I. Es hatte einem Vereinsmitglied, das gegen die Wahl des 1860-Vorstands geklagt hatte, im Sommer recht gegeben.

Die Richterin entschied damals, dass Mayrhofers Präsidentwahl durch die Mitglieder im vergangenen Jahr wegen eines Formfehlers ungültig sei. Überdies sei die damals verabschiedete neue Satzung insgesamt nicht ordnungsgemäß beschlossen worden. Die Funktionäre um Mayrhofer und Schatzmeister Heinz Schmidt blieben allerdings zunächst als „Notvorstand“ vorerst im Amt und führten die Geschäfte weiter. Im Dezember soll auch nochmals über die neue Satzung abgestimmt werden. Die neue Satzung sieht u.a. eine Abkehr vom Delegierten- hin zum demokratischeren Mitgliedersystem vor.

Vermittler forderte hohe Geldsumme

Auf der offiziellen Vereinshomepage nahm das Präsidium Stellung zur außerordentlichen Delegiertenversammlung und zum Rechtsstreit mit Helmut Kirmaier. Laut dem Präsidium gab Kirmaier bei einer Anhörung im Vereinsrat zu Protokoll, dass er den aktuellen Verwaltungsrat "stürzen" wolle. Zudem habe ein sich selbst ins Spiel gebrachter Vermittler eine "aberwitzige Geldsumme für eine Beendigung des Rechtsstreits" gefordert. "Helmut Kirmaier selbst hat sich weder vor Gericht noch in einem persönlichen Treffen mit Vereinsvertretern ohne Anwälte klar zu seinen Motiven geäußert", schreibt das Präsidium.

dpa/ep

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