Wie geht es bei den Löwen weiter? 

Reisinger: „Konstruktive Gespräche mit Ismaik“ - noch keine Stadion-Lösung

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Wie geht es beim TSV 1860 München weiter? Darüber soll schnellstmöglich Klarheit herrschen. 

Die Zukunft beim TSV 1860 München bleibt unsicher. Wie Präsident Reisinger der tz jedoch verriet, befindet sich der Verein in konstruktiven Gesprächen mit Investor Ismaik. 

Frisches Geld von Hasan Ismaik? Darlehen von anderer Seite? Oder doch die Insolvenz? Diese drei Szenarien werden derzeit durchgespielt beim TSV 1860. Noch hat Geschäftsführer Markus Fauser seine Fortführungsprognose für die Fußball-KGaA nicht finalisieren können. Über die Konditionen des Arena-Auszugs, der am Mittwochabend mit dem FC Bayern endverhandelt werden sollte, gibt es laut „Bild“ weiterhin keine Einigung. Den Löwen läuft die Zeit davon.

Spätestens zur Mitgliederversammlung am 2. Juli um 13 Uhr im Freimanner Zenith soll Klarheit herrschen, wie es bei 1860 weitergehen wird. „Wir sind in konstruktiven Gesprächen mit der Investorenseite“, sagte Präsident Robert Reisinger Mitttwochmittag auf tz-Nachfrage. Hasan Ismaik hatte vorab gegenüber der SZ erklärt, sein Investment „schützen“ zu wollen. Um die Detailarbeit kümmerten sich seine in Norddeutschland und in den Emiraten ansässigen Anwälte.

Der blaue Patient ist noch nicht über den Berg

Offiziell ist seit Mittwoch, dass sich Übergangspräsident Reisinger am 2. Juli zur Wahl stellen wird. Der Verwaltungsrat habe dies in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen, hieß es in einer Pressemitteilung. „Wir sind dankbar, dass Robert Reisinger nach dem Rücktritt von Peter Cassalette und dem so genannten schwarzen Freitag, der den Sturz in die Regionalliga besiegelte, sofort zur Verfügung stand“, schrieb Verwaltungsratschef Markus Drees. „Bei dem, was seither Positives rund um 1860 passiert ist, haben wir keine Zweifel, dass er bei dem nun eingeschlagenen Kurs der Konsolidierung der richtige Mann ist, dem e.V. ein Profil zu geben und gleichzeitig die KGaA und seinen Geschäftsführer bei der Gesundung zu unterstützen.“

Noch ist der blaue Patient längst nicht über den Berg.

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