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TSV 1860: Neudecker will „auf jeden Fall hoch“ und vermisst schon jetzt die „Weißwurst“

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Von: Sebastian Isbaner

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Fußball, 3. Liga, 20220402, TSV 1860 München - 1. FC Saarbrücken. Im Bild Richard NEUDECKER (TSV 1860 München, 31) Flank
Richard Neudecker, hier noch im Dress des TSV 1860 München gegen seinen neuen Arbeitgeber: Dem FC Saarbrücken © IMAGO/Markus Fischer

Richy Neudecker startet ein neues Kapitel seiner Karriere. Beim FC Saarbrücken will er große Erfolge feiern. Seine Herkunft wird er allerdings vermissen.

München - Richard Neudecker startet ein neues Kapitel seiner Karriere. Der gebürtige Münchner wechselt zur neuen Saison ins Saarland zum FC Saarbrücken. Nach dem verpassten Aufstieg in der abgelaufenen Spielzeit ist das Ziel für die Saarländer klar. In diesem Jahr soll der Sprung in die 2. Bundesliga gelingen. So denkt auch Neudecker. „Ich möchte in meiner Karriere auf jeden Fall noch mal hoch, ob das in dieser Saison klappt, wird man sehen“, sagte der Mittelfeld-Stratege gegenüber der „bild“.

Dafür muss sich die Mannschaft allerdings noch weiterentwickeln. Das erwartet der 25-Jährige auch von sich selbst. „Persönlich möchte ich eine wichtige Rolle in der Mannschaft einnehmen, aber auch noch mal dazu lernen“, so Neudecker. Seine größten Baustellen sieht der Ex-Löwe unter anderem in seiner Kommunikation auf dem Spielfeld. Er will zum Organisator beim FCS werden und seine Mitspieler auf dem Feld mehr coachen.

Richard Neudecker: Er fordert mehr Konstanz von sich - Bei Saarbrücken soll der nächste Schritt her

Fußballerisch will der Neuzugang der Saarbrücker seine Konstanz verbessern. „Ich möchte meine Leistung noch konstanter bringen. Im ersten Jahr hat es bei Sechzig ganz gut funktioniert, im zweiten Jahr hatte ich ein paar Schwächephasen. Mein Ziel muss es sein, ein ganzes Jahr gute Leistung zu bringen. Das ist für mich der nächste Schritt“, sagt Neudecker.

Doch so sehr der Fokus jetzt auf die neue Herausforderung und der Mission Aufstieg in Saarbrücken liegt. München wird dem 25-Jährigen wohl das ein oder andere Heimweh bescheren. Neben Familie und Freunde wird er unter anderem auch die kulinarischen Traditionen der bayerischen Landeshauptstadt vermissen. „Ganz klar: die Münchener Weißwurst. Ich habe vorm Abschied bei meinen Eltern noch mal ein Weißwurst-Frühstück mit einem schönen Weißbier gemacht“, scherzt der gebürtige Münchener. (Sebastian Isbaner)

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