Er kommt gar nicht von Barca B

Irritationen um Rodri-Transfer

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Rodris Vorbilder sind Samuel Eto'o und der Brasilianer Ronaldo.

München - Bei der Vorstellung von Rodri am Donnerstag kam es kurzzeitig zu Irritationen. Offiziell wurde der Spanier nämlich gar nicht von FC Barcelona B verpflichtet. Der Stürmer jedenfalls hat bei den Löwen Großes vor.

Um Neuzugang Rodri, den 24-jährigen Stürmer der Löwen, der am Donnerstag offiziell vorgestellt wurde, gab es kurzzeitig Verwirrung. Als der Spanier erzählte, dass er sich in den vergangenen Wochen mit Hilfe eines Privattrainers fit gehalten habe, kam die Frage, warum er das nicht bei jenem Verein getan habe, bei dem er noch unter Vertrag stand. Bisher ist man davon ausgegangen, dass ­Rodri noch bis 2015 an den FC Barcelona B gebunden war. Was aber nicht der Fall gewesen sei. Die Transferrechte für Rodri, so ließ Sportchef Gerhard Poschner ausrichten, seien beim Drittligisten Gimnàstic de Tarragona gelegen, bei dem Rodri aber nicht mehr mittrainieren wollte.

Bilder: Spektakuläre Aktion von Neu-Löwe Rodri

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So muss er jetzt innerhalb kürzester Zeit schauen, dass er wieder einen ordentlichen Fitnessstand erreicht. Keine einfache Aufgabe, „schließlich habe ich ja vor meinem Engagement bei 1860 längere Zeit nicht mehr an einem Mannschaftstraining teilgenommen“, sagte der Angreifer, der in der vergangenen Saison für den Erstligisten Almeria immerhin acht Saisontore erzielte.

Dass der TSV 1860 in Rubin Okotie bereits einen ganz passablen Goalgetter besitzt (sechs Pflichtspieltore) hat Rodri natürlich schon mitbekommen. Er wies drauf hin, dass auch er am liebsten „als alleinige zentrale Spitze“ agiert, aber angesichts von Okoties Treffsicherheit fügte er sofort hinzu: „Ich kann auch auf den Außenpositionen spielen. Und dann kann ich ja auch mit Toren nachlegen.“ Bei Vorbildern wie dem Brasilianer Ronaldo und Eto'o ja eigentlich Pflicht.

Was hat ihn ansonsten in München bisher am meisten überrascht und beeindruckt? Rodri: „Ich muss sagen, dass ich vorher noch nie in Deutschland war, und die größten Unterschiede zu Spanien sind das Wetter, die Trainingsformen und der Laktattest. Sowas gibt es in Spanien nicht.“

Aber er konnte sich ja bei den Kumpels aus Barcelona, Ilie Sanchez und Edu Bedia vorher informieren, wie es in München so ist: „Und die haben mir gesagt, dass er sehr schön sei.“

Mal abgesehen vom Tabellenstand der Löwen…

tz

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