Im 1860-Training ging es rund

Okotie nach Wut-Ausbruch: "Es ist Feuer drin"

+
Rubin Okotie (M.) und Martin Angha (r.) versöhnen sich nach ihrer Auseinandersetzung.

München - Rubin Okotie sieht in seinen beiden Ausrastern beim Training am Donnerstag ein Zeichen dafür, wie sehr die Löwen darauf brennen, den Abstieg zu verhindern.

Die Nerven sind angespannt – nicht nur bei den Löwenfans, sondern auch bei den Spielern auf dem Trainingsrasen. In der Vormittagseinheit am Donnerstag tat sich Rubin Okotie als Motzki hervor. Zuerst geriet der Wiener mit seinem Kollegen Martin Angha aneinander, stand Stirn an Stirn mit dem Schweizer, danach fetzte er sich mit Korbinian Vollmann, nachdem ihn der junge Offensivmann (harmlos) gefoult hatte. Dominik Stahl, Daniel Adlung und Christopher Schindler war es zu verdanken, dass sich die Wogen rasch wieder glätteten, das Trio wirkte beruhigend auf Heißsporn Okotie ein. Auch Trainer Markus von Ahlen sprach nach dem Training ein paar Worte mit seinem Torjäger.

Gegenüber der Bild versuchte Okotie der Auseinandersetzung die Schärfe zu nehmen: "So was passiert mal im Training. Es ist Feuer drin, das ist aber auch gut so." Die Sache sei aus der Welt geschafft. "Wir haben uns danach die Hand gegeben und alles ist wieder gut. Es ist im Moment einfach eine angespannte Situation und wir alle brennen darauf, dass wir da unten rauskommen."

Auch Kapitän und Streitschlichter Daniel Adlung sieht die Hitzigkeit eher positiv: "Es ist emotional und feurig im Moment. Das zeigt aber, dass wir alles geben."

Bilder: Okotie rastet im Löwen-Training aus

Bilder: Okotie rastet im Löwen-Training aus

fw/tz

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Löwen wollen jetzt zusammenhalten - aber wie?
Löwen wollen jetzt zusammenhalten - aber wie?
Nur Neuhaus‘ Treffer macht den Löwen Hoffnung
Nur Neuhaus‘ Treffer macht den Löwen Hoffnung
Personal, Taktik, Tickets: Die wichtigsten Fragen zur Relegation
Personal, Taktik, Tickets: Die wichtigsten Fragen zur Relegation
Ex-Löwe Pentke im tz-Interview: „Bei uns ist immer Spektakel“
Ex-Löwe Pentke im tz-Interview: „Bei uns ist immer Spektakel“

Kommentare