Auch privat läuft es super

Okotie: Warten auf den 10. September

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Vier Tore in drei Pflichtspielen – die Quote von Okotie kann sich sehen­lassen.

München - Rubin Okotie hat gleich doppelt Grund zur Freude: Vier Tore in drei Pflichtspielen und in wenigen Wochen erwartet er seinen ersten Nachwuchs. Nun hofft der 27-Jährige, dass er bei der Geburt dabei sein kann.

In den einschlägigen Foren der Fans von Austria Wien beginnt man immer mehr zu murren und zu knurren. „Wieder mal typisch für uns“, lautet der allgemeine Tenor. „Immer wenn wir einen Spieler wegschicken, mit dem wir nicht zufrieden waren, trifft er dann bei seinem neuen Verein.“ So wie Rubin Okotie. Vier Treffer in den ersten drei Pflichtspielen für den TSV 1860 – das kann sich mehr als sehen lassen. Noch dazu, wo der 27-Jährige die entscheidende Arbeit vor dem gegnerischen Tor bisher ganz alleine verrichtet hat. Bislang hat den Löwen noch keiner seiner Kollegen ein Torgeschenk gemacht.

Okotie verrät: "Mein erstes Kind, es wird ein Junge"

Das größte Geschenk für Okotie soll um den 10. September herum kommen. Zusammen mit seiner Verlobte Vanessa erwartet der Stürmer Nachwuchs. „Mein erstes Kind, es wird ein Junge“, sagte Okotie. „Und ich hoffe, dass ich bei der Geburt dabei sein kann, und mir kein Spiel, vor allem nicht auswärts, in die Quere kommt.“

Ansonsten ist alles gerichtet. Den Heiratsantrag an Vanessa, die aus der Nähe von Salzburg stammt, hat Rubin längst gestellt, und eine gemeinsame Bleibe in Harlaching ist auch längst gefunden. Okotie: „Eine Vierzimmerwohnung mit Garten, nur 700 Meter von unserem Trainingsgelände entfernt. Das passt.“

Als Okotie vor sieben Wochen beim TSV 1860 als neuer Stürmer vorgestellt wurde, hatte er sich eine ähnlich gute Torquote wohl nicht träumen lassen. „Man kann im Fußball nichts vorhersehen“, sagt Okotie. „Aber man kann Gas geben.“ Das hat er in den Trainingseinheiten getan, wie Ricardo Moniz anerkennend feststellte: „Rubin ist physisch jetzt sehr stark und sehr fit. Und er hat eine positive Körpersprache.“

"Jeder hat selbst gemerkt, dass es so (...) einfach nicht weitergehen kann"

Für Okotie sei nach dem Spiel in Kiel aber nur eins wichtig gewesen, sagte er: „Nämlich, dass wir in die nächste Runde eingezogen sind. Das war wichtig für den Verein. In der Halbzeit saßen wir in der Kabine beisammen, wir waren 0:1 hinten, und jeder hat selbst gemerkt, dass es so wie bis dahin einfach nicht weitergehen kann. Wir haben uns alle gesteigert.“

Und wenn das nicht der Fall gewesen wäre, was dann? Okotie: „Das kann sich wohl jeder vorstellen, was hier los gewesen wäre, wenn wir ausgeschieden wären. Aber Gott sei Dank haben wir ja gewonnen. Und so muss es am Freitag in Heidenheim weitergehen.“

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tz

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