Exklusiv-Vermarkter bei 1860

Das sagt Infront zum neuen Löwen-Deal

München - Lange Zeit war es bereits klar, nun auch endlich beschlossen. Ab sofort wird der TSV 1860 von Infront vermarktet.

 Der Zweitligist und das internationale Sportmarketing-Unternehmen hatten sich schon vor geraumer Zeit auf eine gemeinsame Zusammenarbeit geeinigt, jetzt ist der Deal fix. „Wir sind glücklich über diese neue, langjährige Partnerschaft. Infront bietet uns eine große Planungssicherheit bei den Vermarktungserlösen. Für die Zukunft unseres Vereins ist das ein wichtiger Schritt“, freute sich 1860-Geschäftsführer Markus Rejek.

Bis einschließlich der Saison 2027/2028 ist Infront nun der exklusive Gesamt-Vermarktungspartner der Löwen. Bislang hatte das Unternehmen den bisherigen Vermarktungspartner HI2 unterstützt. HI2, die Agentur von Löwen-Investor Hasan Ismaik, hatte sich zuvor entschieden, die Vermarktungsrechte wieder auf den TSV zu übertragen.

Über die finanziellen Vereinbarungen wurde Stillschweigen vereinbart, in Kürze wird Infront mit einem eigenen Vermarktungsteam Büroräume an der Geschäftsstelle der Löwen beziehen – sieben Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten dann künftig an der Grünwalder Straße.

„Wir danken dem TSV 1860 München für sein Vertrauen. Das erweiterte Mandat ermöglicht uns, die Vermarktung zentral und ganzheitlich weiterzuentwickeln und das wirtschaftliche Potenzial des Vereins noch besser auszuschöpfen“, erklärt Reinhardt Weinberger, Geschäftsführer von Infront Germany. Das Unternehmen, in dem Weltmeister Günter Netzer als Executive Director fungiert, sieht im Löwen eine „starke und attraktive Marke“ und sieht die „mediale Sichtbarkeit als Sponsor des TSV“ als Pfund für Verhandlungen mit potenziellen Partnern, wie Infront-Pressesprecher Jörg Polzer auf tz-Nachfrage erklärt.

Während HI2 weiterhin die Merchandisingrechte lizensiert, wird sich Infront um das gesamte Vermarktungspaket der Löwen kümmern. „Die Aufgabe ist es, die Einnahmen im Sponsoring deutlich zu erhöhen. Infront bietet uns ein großes Netzwerk und viel Erfahrung in der Vermarktung. Davon wollen wir profitieren“, begründet Rejek die Zusammenarbeit. Schon 2013 hatte Infront großen Anteil an dem Deal mit der Volkswagen-Marke Think Blue, künftig wird das Unternehmen auch die Werbeplattformen im Stadion vermarkten.

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