TSV 1860 sucht Schneider-Nachfolger

Neuer Löwen-Präsident? Das sagt Stimoniaris

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Stimoniaris auf der Ehrentribüne. 

München - Saki Stimoniaris möchte neuer Löwen-Präsident werden. Am Dienstag muss er die erste Hürde dafür nehmen. 

Seit Freitagabend steht fest: Der neue Löwen-Präsident wird am 15. November gewählt. Dann lädt der TSV 1860 zu einer Mitgliederversammlung ins Zenith ein. 

Ebenfalls am Freitag brachte die Bild-Zeitung den Griechen Saki Stimoniaris als möglichen Nachfolger von Interims-Präsident Siegfried Schneider ins Spiel. Einen Tag später bestätigte der 44-Jährige im selben Blatt sein Interesse an dem Posten. "Mit dem Amt des Präsidenten in Verbindung gebracht zu werden ist eine große Ehre. Mein Herz schlägt von klein auf für die Löwen", sagte Stimoniaris der Zeitung. Der Grieche ist Gesamt-Betriebsratschef beim Löwen-Partner MAN, von der Betriebsleitung soll er bereits grünes Licht erhalten haben, das Ehrenamt zu übernehmen.

Am vergangenen Wochenende war Stimoniaris bereits Gast auf der Ehrentribüne und plauderte unter anderem mit Geschäftsführer Noor Basha. Dagegen soll das Verhältnis zu dessen Cousin, Investor Hasan Ismaik, derzeit angespannt sein. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung herrscht zwischen Stimoniaris und Ismaik normalerweise enge Vertrautheit - bis der Jordanier vor einigen Wochen Ulrich Bez anstelle des Griechen zum Vertreter im Aufsichtsrat beförderte. 

Welche Auswirkungen dieses Hin und Her das aber auf die Chancen von Stimoniaris hat, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Bevor sich der Grieche zur Wahl stellen kann, muss er zunächst am Dienstag vor dem Verwaltungsrat vorsprechen. Die Mitglieder müssen ihn mit einer Zweidrittel-Mehrheit vorschlagen. 

sr  

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