Bombenalarm am Gymnasium Tutzing - Polizei räumt Schule

Bombenalarm am Gymnasium Tutzing - Polizei räumt Schule

Kein Spaß mehr in Augsburg

Mölders verrät: Darum bin ich bei 1860 gelandet

+
Mit einem Lächeln im Gesicht geht er die schwere Aufgabe beim TSV 1860 an: Sascha Mölders.

München - Neu-Löwe Sascha Mölders verrät, dass es der TSV 1860 auch seinen Kindern zu verdanken hat, dass der Ex-Augsburger nun im blauen Trikot stürmt.

Da kann der TSV 1860 ja richtig froh sein, dass Sascha Mölders in Sachen Familienplanung mit seinen erst 30 Jahren bereits so fleißig war. Denn als die Frage aufkam, ob der Papa künftig für die Löwen spielen soll, riefen seine vier Kinder alle „Ja“. Weniger, weil der Mölders-Nachwuchs die Sechziger so sehr ins Herz geschlossen hätte, sondern weil die Kids damit in ihrer gewohnten Umgebung bleiben konnten, die sie nicht verlassen wollten. Mölders wohnt zwischen Augsburg und München, in Mering, und da erfordert ein Vereinswechsel vom FCA zum TSV 1860 nicht zwingend einen neuen Wohnsitz. Mölders: „Ich bespreche solche Themen immer mit der ganzen Familie, denn sie sollen sich ja auch mit einer neuen Situation wohlfühlen.“

Er selbst tat das in den vergangenen Monaten bei seinem alten Arbeitgeber nicht mehr. Mölders spielte bei Augsburgs Trainer Markus Weinzierl keine Rolle mehr, in der Bundesliga gab es vier kurze Einwechslungen für den Angreifer, und im 25-Mann-Kader, der der UEFA für die Euro League genannt werden muss, tauchte er erst gar nicht auf. „Es hat keinen Spaß mehr gemacht in Augsburg“, sagt Mölders deshalb. „Meine Chancen waren ja gleich Null. Aber hängen lassen habe ich mich im Training deshalb nicht. Da habe ich immer 100 Prozent gegeben. Ich wollte ja fit bleiben.“

Eben jetzt für den TSV 1860. Die sportlich prekäre Lage schockt ihn überhaupt nicht. Mölders: „Als ich damals zum FSV Frankfurt kam, hatten wir bei ebenfalls noch ausstehenden 15 Spielen zehn Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und fünf auf den Relegationsrang. Wir haben den Klassenerhalt dann sogar direkt geschafft.“

Und wie steht es mit der Unruhe im Umfeld, Stichwort Ismaik, die Mölders jetzt hautnah mitbekommt? Er sagt brav jenen Satz, den jeder Spieler sagt, wenn es im Verein mehr oder weniger heftig knirscht: „Ich konzentriere mich nur auf meine Arbeit auf dem Platz.“

Noch kein Gespräch zwischen Ismaik und Cassalette

Benno Möhlmann muss das ebenfalls tun, auch wenn er durchaus gern einige Fragen beantwortet bekommen hätte. „Hat man schon was aus Abu Dhabi gehört?“ fragte er am Donnerstag die Journalisten. Dem Vernehmen nach hat es aber noch gar kein Treffen zwischen Hasan Ismaik und Präsident Peter Cassalette gegeben. Der Investor sei krank. Und auf die Frage, ob die Ablöse für Marius Wolf – für zwei Millionen Euro zu Hannover 96 – für Neueinkäufe verwendet werden könne, sagte Möhlmann: „Eine Sicherheit gibt’s dafür nicht.“ Der Trainer nimmt’s hin, weil er ja wusste, was er sich ausgesucht hat: „Einen Verein, bei dem die Situation schon seit Jahren nicht normal ist.“

Claudius Mayer

Auch interessant

Meistgelesen

Aigner: „Zwei Bonusspiele, um die Saison zu retten“
Aigner: „Zwei Bonusspiele, um die Saison zu retten“
Letzte Chance Relegation: 1860 verliert in Heidenheim
Letzte Chance Relegation: 1860 verliert in Heidenheim
Trainerdiskussion bei den Löwen: Jetzt spricht Cassalette
Trainerdiskussion bei den Löwen: Jetzt spricht Cassalette
1860 bangt um Uduokhai - Amilton droht das Aus
1860 bangt um Uduokhai - Amilton droht das Aus

Kommentare