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Mölders-Entdecker Rudi Bommer: „Er muss es annehmen!“ - 1860 und Kultkicker brauchen Aussprache

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Von: Marinus Savary

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Coach Bommer gibt Mölders Anweisungen.
Coach Bommer gibt Mölders Anweisungen. © Imago/Rust

Löwen-Krach um Sascha Mölders: Jetzt meldet sich Rudi Bommer zu Wort. Der ehemalige TSV-1860-Trainer hat Sascha Mölders beim MSV Duisburg zum Profi gemacht.

München - Die Diskussionen um Sascha Mölders sind weiterhin in vollem Gange. Nach Promis, Ex-Profis sowie Ex-Kollegen meldet sich nun Rudi Bommer zu Wort, der sowohl den TSV 1860 München sowie Sascha Mölders gut kennt. Bommers selbst war bereits Cheftrainer von 1860. Und machte Mölders in seiner Zeit beim MSV Duisburg zum Profi.

Bommer empfiehlt ein klärendes Gespräch - und zwar schnell

Der 64-Jährige ordnet die Situation um die Causa-Mölders als äußerst brisant ein: „Das Thema ist nicht erledigt, die Situation ist nicht geklärt und sehr unruhig. Alle Beteiligten nehmen den Ärger weiter mit.“ Bommer war schon zu Beginn der Saison davon überzeugt, dass Mölders aufgrund seines vorangeschrittenen Alters Pausen bekommen muss. Gleichzeitig nimmt er den 36-Jährigen in die Pflicht. „Er muss es annehmen!“, meinte Bommer schon damals. Ein klärendes Gespräch scheint dringend, denn nur so können sportliche Ambitionen weiter verfolgt werden. „Voraussetzung ist, dass die Beteiligten direkt sprechen und die Situation beruhigt wird“, sagt Bommer.

Gesamsituation der Münchner Löwen extrem heikel

Die Gesamtsituation beim TSV 1860 München ist extrem belastet. Neben dem Mega-Streit um die Kultfigur Sascha Mölders gibt es die ungeklärte Vertragssituation von Geschäftsführer Sport Gorenzel. Auch die sportliche Lage ist nach zwei Niederlagen in Folge und dem Debakel gegen Magdeburg deutlich angeschlagen. Die Situation droht zu explodieren, falls die Löwen am Wochenende bei der zweiten Mannschaft des BVB auch noch verlieren sollten. Denn in einem Punkt sind sich ausnahmsweise nahezu alle einig: Nach der drastischen Maßnahme des Mölders-Rauswurf muss die Mannschaft am kommenden Samstag zeigen, dass es ohne ihn besser klappt. (Marinus Savary)

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