Schäfer: "Bis Dienstag die letzten Zusagen"

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InvesTOR! Bis Sonntag wollen Schäfer (r.) und die Löwen mit Ismaik klar sein

München - Investor oder Insolvenz? Der TSV 1860 steht angeblich kurz vor einer Lösung. Geschäftsführer Robert Schäfer spricht über zögernde Altgläubiger und die Motive des Investors.

Spätestens am Sonntag soll beim TSV 1860 Klarheit herrschen.  „Wir sind ganz nah an einer Lösung und wir werden sie demnächst präsentieren“, sagte Geschäftsführer Robert Schäfer am Sonntag nach dem Ingolstadt-Spiel. Am Montagmittag präzisierte er seine Aussagen auf dem Trainingsgelände. Schäfer über …

Wen bringt Ismaik als "verlängerten Arm" mit nach München?

Der potenzielle Löwen-Investor Hasan Ismaik hat in einem Interview mit der "SZ" angekündigt, im Falle eines Engagements bei den Löwen einen "verlängerten Arm" in München installieren zu wollen. "Ein Mann, der wirtschaftlich kompetent ist, meine Seite vertritt und eng mit dem Klub zusammenarbeitet. Er muss aber auch Ahnung von Fußball haben. Ich habe schon jemanden im Kopf, einen Deutschen, Sie werden den Namen kennen." Wen meint Hasan Abdullah Ismaik? Wir haben eine Liste mit möglichen Kandidaten zusammengestellt. © dpa
Dietmar Beiersdorfer: Der ehemalige Sportdirektor der Hamburger SV ist ein Experte par excellence auf dem wirtschaftlichen und auf dem sportlichen Sektor. Er bekam wegen seines guten Geschäftssinns in Hamburg den Spitznamen "Dukaten-Didi" verpasst. Beiersdorfer wurde zuletzt bei Red Bull Salzburg entlassen, sitzt aber bei Red Bull Leipzig noch im Vorstand. Gegenüber der tz dementierte er Kontakt zu den Löwen. © Getty
Lothar Matthäus: Warum nicht Lothar? Der Rekordnationalspieler hat zwar sportlich wesentlich mehr auf dem Kasten als wirtschaftlich, doch für Ismaik könnte es durchaus reizvoll sein, einen weltbekannten Mann an seine Seite zu stellen. Außerdem: Lothar Matthäus ist ja immer und überall ein Thema - irgendwie. Allerdings sagte er der tz wörtlich: „Ich habe als Nationaltrainer in Bulgarien einen super Job, auf den bin ich fokussiert.“ © getty
Jan Schindelmeiser: Der ehemalige Manager der TSG 1899 Hoffenheim hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Kraichgauer vom Regional- zum Bundesligisten. Er musste dann aber nach einem Kompetenzgerangel gehen. Schindelmeiser verfügt über Qualifikationen im sportlichen wie auch wirtschaftlichen Bereich. © Getty
Michael Meier: In den 90er-Jahren hatte Meier mit Borussia Dortmund großen Erfolg, musste dann aber gehen, nachdem der Verein in finanzielle Schieflage geraten war. Zuletzt wurde er beim 1. FC Köln gefeuert. Ob er der Mann des Vertrauens von Ismaik ist? © Getty
Andreas Müller: Lange Jahre arbeitete Müller als Manager von Schalke 04, derzeit ist der Schwabe als Berater aktiv. International hat Müller eigentlich keinen Namen. Daher ist es fraglich, ob er für Ismaik in Frage käme. © Getty
Dieter Hoeneß: Ein zweiter Hoeneß als Manager in der Fußball-Stadt München? Das wäre der Hammer! Allerdings war Hoeneß' letztes Engagement beim VfL Wolfsburg nicht gerade von Erfolg gekrönt. Aber vielleicht ist Uli Hoeneß' Bruder ja der Überraschungs-Coup von Hasan Ismaik ... © Getty
Christian Hochstätter: Der ehemalige Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach und Hannover 96 taucht in dieser Liste eigentlich nur auf, da er das Profil eines Managers besitzt und bereits Erfahrung im deutschen Profi-Fußball gesammelt hat. Ansonsten ist die Besetzung des Postens durch Hochstätter eher unrealistisch. © Getty
Guido Buchwald: Das selbe gilt für Guido Buchwald, der aber immerhin Weltmeister von 1990 ist und daher international einen Namen hat. Als Sportdirektor und Trainer (Alemannia Aachen, Karlsruher SC) war er allerdings wenig erfolgreich. © Getty
Christian Ziege: Nach einem ersten Versuch als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach war der ehemalige Bayern-Spieler zuletzt Trainer von Arminia Bielelfeld. Beide Male war er nur unterdurchschnittlich erfolgreich. Er ist wohl eher kein Name für Ismaik. © Getty
Andreas Möller: Der ehemalige Mittelfeldspieler macht als Sportdirektor von Drittligist Kickers Offenbach einen guten Job. Ob sich das bis nach Jordanien rumgesprochen hat? Wohl eher nicht, aber wer weiß ... © Getty
Rachid Azzouzi: Der Manager der SpVgg Greuther Fürth macht seit Jahren hervorragende Arbeit in Franken. Vielleicht hat der Deutsch-Marokkaner ja einen guten Draht zum neuen Löwen-Investor. Vielleicht aber auch nicht. © Getty
Olaf Bodden: Zwei ehemalige Löwen-Spieler wollen wir hier auch noch auflisten. Da wäre einmal Olaf Bodden, der ehemalige Stürmer des Klubs. Er hat auf dem Gebiet eigentlich so gut wie keine Erfahrung. Aber er kennt und liebt den Klub, außerdem ist er ein Arbeiter - was ja Hasan Ismaik auch von sich behauptet. Vielleicht genügt das ja als vorrangige Qualifikation ... © Getty
Manfred Schwabl: Schwabl ist als Befürworter des Grünwalder Stadions als Spielstätte der Löwen bekannt. Hasan Ismaik dagegen steht total auf die Allianz Arena ("I love it"). Sehr unwahrscheinlich, dass diese Parteien da zusammenkommen. © Getty
Frank Pagelsdorf: Vielleicht kommt ja auch eine Personalie in Frage, die bereits im arabischen Raum gearbeitet und daher bei Ismaik auf sich aufmerksam gemacht hat. So einer wäre Frank Pagelsdorf, bundesligaerprobter Coach (Hansa Rostock, Hamburger SV). Pagelsdorf arbeitete bereits zwei Mal bei Al-Nasr in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Vielleicht ist er in dieser Zeit dem Löwen-"Scheich" ja mal über den Weg gelaufen!? © Getty
Wolfgang Sidka: Vielleicht eine Art Geheimtipp: Wolfgang Sidka kennt sich im arabischen Raum bestens aus UND hat Löwen-Erfahrung. Zwischen 1980 und 1982 spielte Sidka bei den Löwen (71 Spiele, 18 Tore). Seit dem Jahrtausendwechsel hatte Sidka zudem unterschiedliche Jobs im arabischen Raum. Derzeit ist er Trainer im Irak. © Getty
Uli Stielike: Auch der ehemalige Bundestrainer-Assistent (von Erich Ribbeck) arbeitet im arabischen Raum, in Doha genauer gesagt. Wahrscheinlich qualifiziert ihn das aber nicht für den Job des verlängerten Armes von Hasan Abdullah Ismaik. © Getty
Dieter Meinhold: Laut "Bild" ist Dieter Meinhold der Wunschkandidat Ismaiks. In seiner Vita steht zwar Manager des Karlsruher SC und Vorstandmitglied beim VfL Bochum, jedoch ist er dabei kaum öffentlich in Erscheidung getreten. Dafür vielmehr im arabischen Raum, wo er von 2007 bis 2009 als Sportdirektor in der Qatar Stars League, einer Fußball-Profiliga, tätig war. nnDieter Schneider dementiert: "Dieser Name war bei uns noch nie im Gespräch." “ Auch Meinhold versicherte auf Nachfrage, nicht in Kontakt mit 1860 zu stehen. © Getty
Laut des Berichts ist auch Rolf Dohmen ein "ganz heißer Kandidat. Der Namen des ehemaligen KSC-Managers ist in München nicht neu. Schon vor Miki Stevic wurde Dohmen als möglicher Mann für die Löwen gehandelt. Er ist momentan vereinslos. Ob es diesmal klappt? © 

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… zögernde Altgläubiger: „Ich sage nicht Altgläubiger, sondern Partner. Viele von ihnen haben uns schließlich in schwierigen Zeiten geholfen, teilweise mehrfach. Dass wir schon einige Teilforderungsverzichte bekommen haben, auch in der gewünschten Höhe, ist ein tolles Zeichen. Die Kompromissbereitschaft zeigt, dass nicht nur wirtschaftliche Interessen dahinter stecken, sondern dass es ihnen auch so wichtig ist, dass es bei uns weitergeht. Stand heute sind wir einen wichtigen Schritt weitergekommen. Bis Dienstag brauchen wir jetzt die letzten Zusagen. Die Deadline von der DFL für die Lizenz läuft zwar bis zum 30. Mai. Aber wir als Verein müssen jetzt schnellstmöglich wissen, wie es weitergeht.“

… die Motive von Investor Hasan Ismaik: „Herr Ismaik steht bereit, er hat seine Forderungen klar formuliert – auch öffentlich. Er will mit uns kein Geld verdienen. Er sieht das Investment als Vehikel, um sich auf dem deutschen Markt als Investor zu präsentieren. Wenn er irgendwann eine Firma kauft, die zum Beispiel Schrauben herstellt, dann muss er sich nicht mehr groß vorstellen. Dazu kommen natürlich noch ein paar weiche Faktoren. Er findet’s bestimmt nicht schlecht, wenn er sagen kann, er hat Sechzig gerettet. Er mag München sehr, und er kann sich für Fußball begeistern. Er hat ein langfristiges Interesse an 1860. Was er hier erreichen will, braucht Zeit, aber es wird bestimmt kein kaltes Investment, keine reine Zahlendreherei. Ich glaube, es wird eine sehr langfristige Partnerschaft.

Investoren im Fußball: Wer bei welchem Verein seine Finger im Spiel hat

Der TSV 1860 München wird seit 2011 von einem jordanischen Geschäftsmann finanziell unterstützt werden. Aber die Münchner Löwen sind nicht der einzige Verein, der von einem Geldgeber Finanzspritzen erhält. Sehen Sie hier einen Streifzug durch Europa von Vereinen, die durch einen Investor unterstützt werden. © Getty
Die TSG 1899 Hoffenheim profitierte von einem Geldgeber. Durch Mäzen Dietmar Hopp gelang dem Klub der Durchmarsch von der Regionalliga bis zur Herbstmeisterschaft 2008 in der ersten Liga. © getty
Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp, mit vier Milliarden Euro einer der reichsten Deutschen, ist Mitbegründer des Unternehmens SAP AG. Er führte den Verein aus Sinsheim von der Regional- bis in die Bundesliga. © getty
Auch Hannover 96 wird von einem Investor regelmäßig mit Geld unterstützt. © getty
Martin Kind (r.) hat Hannover 96 durch sein Hörgeräte-Unternehmen mit zahlreichen Millionen Euro unterstützt. Er ist ein Verfechter der 50+1 Regel im deutschen Fußball. © dpa
RB Leipzig feiert 2013 den Aufstieg in die 3. Liga. Offiziell heißt der Verein RasenBallsport Leizpig, allerdings steckt dahinter ein guter Geldgeber. © dpa
Denn der Verein wird wie weitere Klubs von Red Bull finanziert. Dietrich Mateschitz, österreichischer Unternehmer, hält 49 Prozent der Anteile an der Red Bull GmbH. © getty
Vor Leipzig versuchte Mateschitz mit Red Bull Salzburg den Angriff auf die europäische Krone zu starten. Dieses Vorhaben scheitert aber an der schwachen nationalen Konkurrenz. © getty
Neben Leipzig und Salzburg wird auch in Amerika ein Verein von den "Roten Bullen" getragen: Die New York Red Bulls mit dem Weltmeister Thierry Henry. © ap
Der FC Basel wird von einer Mäzenin unterstützt. © getty
Gisela Oeri ist einer der wenigen weiblichen Präsidenten im europäischen Fußball. © dpa
Das Gehalt von Quincy Owusu Abeyie vom FC Malaga wird durch Mohammad bin Nasser Al Thani bezahlt. Der Scheich, der den Nachrichtensender Al Jazeera gründete, gehört zu einer Dynastie, die seit dem 19. Jahrhundert den Herrscher von Katar stellt. © getty
Racing Santader ist mittlerweile der dritte spanische Verein, der einen Investor im H intergrund hat. Mehdi Lacen kann es nur recht sein. © getty
Der indische Multimilliardär Ahsan Ali Syed kaufte 80% der Rechte von Racing Santander. Der Unternehmer hat laut eigenen Angaben 130 Firmen. © dpa
Der FC Getafe wurde im April 2011 von einer arabischen Firmengruppe aus Dubai gekauft. Der Name des Klubs blieb der gleiche, das Trikot bekam die Aufschrift "Team Dubai". © getty
Leonid Fedun ist ein russischer Geschäftsmann mit geschätzten 5,5 Milliarden Dollar. Er arbeitet für die russische Ölfirma Lukoil. © getty
Die Fans von Spartak Moskau können sich ebenfalls über kräftige Finanzspritzen freuen. Mit dem Geld locken sie immer mehr Topspieler nach Russland. © getty
Anschi Machatschkala wird durch einen Investor unterstützt. Dieser ermöglicht Einkäufe wie Roberto Carlos oder Samuel Eto'o. Suleyman Kerimov hält die größten Anteile der VTB-Bank. Durch seine Investmentfirma Nafta Moskau ist er größter Aktionär beim fünftgrößten Silberproduzent der Welt. © getty
Terek Grosny ist der zweite Verein aus Tschetschenien, der für Aufsehen sorgt. © dpa
Ramsan Kadyrow jun. ist seit 2007 Präsident der Teilrepublik Tschetschenien. Ihm werden Folter und zahlreiche Morde vorgeworfen. Er ist großer Fußballfan und veranstaltete ein Benefiz-Spiel u.a. mit Lothar Matthäus. Woher sein Vermögen kommt, ist unbekannt. © dpa
Der AC Milan, siebenmaliger Champions-League-Sieger hier mit Robinho, ist auch mit Hilfe eines Geldgebers so erfolgreich. © getty
Unterstützung erhält der AC durch den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Der Politiker ist durch seine Gründung von Medienanstalten, die er immer noch besitzt, vermögend geworden. © dpa
Auch der zweite Mailänder Verein wird von einem Investor geführt. Inter gelang letzte Saison um Kapitän Javier Zanetti das Triple. © getty
Ohne die Gelder von Präsident Massimo Moratti wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Der Italiener ist ein Öl-Tycoon und Sohn des Inter-Eigentümers Angelo Moratti. © getty
Der FC Genua geht seit ein paar Jahren auf Einkaufstour, u.a. Luca Toni, Rafinha. Möglich macht dies auch Enrico Preziosi. Er gründete die Giochi Preziosi und ist Hauptaktionär. © getty
Der AS Rom wird schon seit 1993 von einem Investor finanziert und geführt. Dadurch konnten der Traditionsklub auch Fan-Liebling Francesco Totti halten. © getty
Thomas Di Benedetto kaufte sich vor kurzem die Anteile des römischen Klubs. Er ist seit 1983 Präsident einer Investmentmanagementfirma. © dpa
Jahrelang hinkte der FC Chelsea national und international hinterher. Bis ein russischer Investor die Londoner übernahm und zu drei Meistertiteln führte. © getty
Roman Abramowitsch gehört zu den russischen Oligarchen und verdient seine Milliarden mit seinen Ölunternehmen. Für 210 Millionen Euro kaufte er den FC Chelsea. Einen eigenen Privatjet besitzt der Russe ebenfalls. © dpa
Ryan Giggs spielt seit 16 Jahren bei Manchester United, lange bevor der Investor aus Amerika kam, um United zu übernehmen. © getty
Die Glazer-Familie führt den Traditionsverein aus Manchester seit Mai 2005. Mittlerweile halten sie 75% der Anteile an United. © dpa
Mit der Übernahme von Manchester City ist auch der zweite Klub aus der Stadt im Norden Englands übernommen worden. © getty
Mansour Bin Zayed ist ein Sohn der Herrscherfamilie von Abu Dhabi in den VAE. Er ist Minister für Präsidentschaftsangelegenheiten für seinen Bruder. © dpa
Der Traditionsklub, der 2009 in die zweite englische Liga a bstieg, wurde von einem englischen Geschäftsmann übernommen. © getty
Mike Ashley ist der Geldgeber für die Magpies. Er unterstützt den Verein seit 2007, als er ihn für 135 Millionen Pfund (ca. 160 Millionen Euro) kaufte. © getty
Der englische Zweitligist FC Portsmouth, der letzte Saison überraschend ins FA-Cup Finale zog, wird seit einigen Jahren von einem Investor unterstützt. © dpa
Balram Chainrai verdient sein Geld als Geschäftsmann mit Haushaltsgeräten. Der aus Nepal stammende Präsident von Portsmouth teilt ist nicht der einzige, der Anteile hält. © getty
Die Anteile des FC Port Vale wurden von einem sehr großen und weltberühmten Fan gekauft. Dieser ist in der Pop-Musik-Branche tätig. © getty
Der fußballfanatische Robbie Williams erfüllte sich damit einen Kindheitstraum. © dpa
Steven Gerrard, Kapitän des FC Liverpool, spielt seit seinem neunten Lebensjahr für den Verein © dpa
Sein Klub wurde 2007 von den US-amerikanischen Geschäftsleuten George Gillet (r.) und Tom Hicks für 470 Millionen Pfund gekauft. Gillett verdient sein Geld mit dem Vertrieb von Medien und Fleischwaren. Hicks ist Mitbegründer einer Investment-Firma © dpa
Arsene Wenger, Trainer von Arsenal London, kann sich auf einen Geldregen für neue Spieler freuen. © getty
Der US-Milliardär Stan Kroenke hat sein Aktienpaket vom FC Arsenal erweitert und ist nun Eigentümer der "Gunners". Der Amerikaner besitzt neben Arsenal auch noch die Denver Nuggets und Colorada Avalanche. Seine Frau ist die Erbin der Wal-Mart-Kette. Dazu kommen seine eigenen Unternehmen. © ap
Der UEFA-Cup-Sieger von 2009 Schachtar Donezk spielt seit Jahren mit vielen Brasilianern und konnte zuletzt das Viertelfinale der Champions League erreichen. © dpa 
Die ganzen internationalen Erfolge verdankt der Klub aus der Ukraine dem Multimilliardär Rinat Achmetow. Der Sohn eines Bergmannes besitzt 30 Unternehmen und kontrolliert somit die ostukrainische Stahl- und Kohleindustrie.  © getty
Karpaty Lwiw wird von Petro Dyminsky einem ukrainischen Geschäftsmann geführt und kann dadurch international auf sich aufmerksam machen. © dpa
Seit Mai 2011 wird auch Paris St. Germain finanziell unterstützt. Nach vielen Schulden, übernahmen die Qatar Sports Investments den Verein und holten unter anderem Stars wie Zlatan Ibrahimovic an die Seine. © AP
Nasser Al-Khelaïfi, Präsident von Paris St. Germain hat schon zahlreiche Fans gelockt. Er ist auch das Oberhaupt der Qatar Sports Investments, das bislang hunderte Millionen Euro in den Hauptstadtklub steckte. © AP
2003/2004 stand der AS Monaco kurz davor sich die europäische Krone aufzusetzen, doch das Finale der Champions League verloren die Monegassen mit 0:3. Nach dem zwischenzeitlichen Abstieg in die Ligue 2, will der Stadtstaat wieder angreifen, unter anderem mit Top-Torjäger Radamel Falcao. © dpa
Möglich ist dies dank Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew. Der russische Unternehmer soll rund 9,5 Milliarden US-Dollar besitzen und versucht den Verein wieder nach oben zu führen. © dpa

… Vermarkter IMG: „Der IMG fällt es natürlich schwer zu hören: Jetzt geht mal bitte – nachdem sie mehrfach dafür gesorgt haben, dass beim TSV 1860 weiter Fußball gespielt werden kann. Durch den guten Job, den sie leisten, haben sie jedes Jahr dafür gesorgt, dass unser Minus nicht noch größer geworden ist. Entscheidend ist, dass wir eine gütliche Einigung hinkriegen. Natürlich geht’s da auch um Kohle, Ismaik hat aber immer gesagt, dass das unabhängig wäre von seiner Investitionssumme. Salopp gesprochen: Er kauft die IMG aus dem Vertrag raus – mit den Summen, die er für uns in Aussicht stellt, hat das nichts zu tun. Aber es war von Anfang an eine Voraussetzung, dass er bei uns einsteigt.“

… die Planungen bei 1860: „Wir sind in konkreten Gesprächen mit Spielern, unser Ticketingsystem wird modernisiert, die Klub-Homepage neu gestaltet. Alles ist in Wartestellung. Aber wir müssen natürlich zuerst mit dem Investor klar sein, damit wir auf den Knopf drücken können. Der erste Schritt heißt Überleben, Sortieren, Konsolidieren, die Träume kommen dann ganz von alleine. An Augsburg sieht man, wie lange es auch mit einem Investor dauern kann.“

lk

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