Der leidgeprüfte Löwen-Angreifer träumt vom alten Erfolgs-Duo

Schroth: Bald stürme ich wieder mit Benny

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Markus Schroth ist wieder gut zu Fuß.

München - Als er am Flughafen aus dem Bus stieg, war die erste Erkenntnis für alle Betrachter: Markus Schroth ist wieder gut zu Fuß.

Der Löwen-Stürmer ging ganz normal, und das ist für einen leidgeprüften Menschen wie ihn durchaus bemerkenswert. Ebenso die Tatsache, dass der 33-Jährige endlich mal wieder zusammen mit der Mannschaft aufgetreten ist. In den letzten Monaten war Schroth ja mit sich allein beschäftigt, schuftete nach seinen beiden Knieoperationen in diversen Rehazentren. Zuletzt sogar ein paar Wochen lang in einem belgischen. „Ich wollte einfach mal woanders hin, um in Ruhe zu arbeiten“, gab er als Begründung an.

Ansonsten aber bereitet es Schroth Mühe, ruhig zu bleiben. Über ein Jahr fällt er jetzt schon aus, nicht ein einziges Spiel hat er seit seiner Rückkehr im Sommer 2007 für die Löwen bestreiten dürfen. „Und das nervt total“, sagt Schroth, „du sitzt daheim, willst Fußball spielen, und schaust dir dann doch nur im Fernsehen die EM an…“

Sich ein Ziel für die Rückkehr zu setzen, das will er nicht: „In der Hinsicht bin ich ein gebranntes Kind. Oder soll ich sagen, am 23. Juli steige ich ins Nachmittagstraining ein. Das bringt doch nichts.“

Eins allerdings ist klar: Markus wird am kommenden Montag nicht ins Trainingslager nach Bad Radkersburg in Österreich mitfahren. „Ich will lieber erst zur Mannschaft stoßen, wenn ich auch voll mittrainieren kann“, sagt er und glaubt fest daran, dass es auch bald so weit sein wird. „Ich werde auf jeden Fall zurückkommen.“

Allein schon um das einst so erfolgreiche Sturmtandem der Löwen wieder aufleben zu lassen. Schroth und Lauth. Die beiden erzielten in der Saison 2002/2003 in der Ersten Liga zusammen immerhin beachtliche 27 Tore, „und dieses Duo“, betont Schroth, „wird man in der 2. Liga auch wieder sehen. Ich freue mich sehr, dass Benny wieder da ist. Er ist wirklich eine gute Verstärkung für uns.“ Und Schroth macht der Vereinsführung ein dickes Kompliment: „Es war sicher schwierig, einen Spieler von solch einer Qualität wie Lauth zu verpflichten.“

Aber nichts ist unmöglich. Auch nicht das Comeback von Schroth…

Quelle: tz

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