Haching-Präsident ärgert sich

Nach 1860-Traumtor: Schwabl tritt Koffer durch Kabine

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„Sehr geärgert“ hat sich SpVgg-Präsident Manfred Schwabl (r.) übers Gegentor zum 1:2.

Unterhaching - Der Test der Hachinger beim TSV 1860 hatte nur einen Schönheitsfehler: das 1:2 in der letzten Spielminute.

Obwohl es nur ein Testkick war, ärgerte das Last-Minute-Gegentor die Hachinger gewaltig. So sehr, dass in der Kabine sogar ein Medizinkoffer flog – getreten von Präsident Manfred Schwabl persönlich, wie der hinterher zugab: „Auch wenn’s eigentlich wurscht ist“, habe ihn das 1:2 „sehr geärgert, das darf nicht passieren“. Aber, so der frühere Löwen-Profi, dieses Gegentor sei eben auch typisch für die Hachinger Mannschaft: „Individuellen Fehler gemacht, Standardsituation gegen uns, das ist immer das gleiche.“ Das Foul in der 90. Minute hätten sich die Hachinger sparen können, dass Korbinian Vollmann, vor ein paar Jahren für eine Saison in Haching, allerdings aus 25 Metern so exakt ins Hachinger Tor traf, war letztlich ein purer Glücksfall für 1860.

Zuvor hatte sich der Zweitligist nicht mit Ruhm bekleckert, die SpVgg vor allem vor der Pause eine starke Defensivleistung gezeigt. Erst zum zweiten Mal überhaupt nach dem Test in Ingolstadt durften die Hachinger übrigens auf Rasen ran, der war im Grünwalder Stadion trotz eisiger Kälte gut bespielbar. Die Löwen gingen zwei Minuten vor der Pause durch Torjäger Okotie in Führung, der quasi schon auf der Torlinie stehend den Ball zum 1:0 über die Linie drückte. Vorangegangen: eine Standardsituation.

Löwen-Erfolg im Grünwalder - Bilder vom Testspiel

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Nach dem Wechsel wurde die Partie vor 1900 Zuschauern wesentlich schwungvoller und der Favorit besser. Rama traf die Querlatte, der im zweiten Durchgang eingewechselte Torhüter Felix Ruml musste gegen Hain in höchster Not klären. Auf der Gegenseite verfehlte Danilo Dittrich knapp das 1:1, das schließlich Pascal Köpke nach einem tollem Pass gelang (67.). 1860 kam noch zweimal gefährlich vors Hachinger Tor, ohne den Glücksschuss von Vollmann wäre es aber bei einem gerechten 1:1 geblieben.

Die Generalprobe vor dem Drittliga-Start am Sonntag hakten die Unterhachinger recht zufrieden ab. „Unsere Spielanlage war gut, wir haben uns nur durch eigene Fehler immer wieder in Schwulitäten gebracht“, sagte Präsident Schwabl und fand, woran es noch hapert: „An der Effizienz vor dem Tor.“ Trainer Christian Ziege war ebenso mild gestimmt: „Ein Gegentor ärgert immer. Aber im Großen und Ganzen haben wir viele gute Dinge gemacht, auch wenn ein paar blöde Fehler dabei waren.“

Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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