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Schwacher Auftritt in Buchbach: Löwen kassieren erste Niederlage

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Von: Ludwig Krammer, Florian Fussek

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Timo Gebhart kämpft mit Patrick Walleth um den Ball.
Timo Gebhart kämpft mit Patrick Walleth um den Ball. © MIS

Der TSV 1860 hat gegen den TSV Buchbach die erste Saisonniederlage kassiert. Die Löwen agierten dabei überraschend zahm und ideenlos.

Buchbach - Erster Dämpfer für den TSV 1860 in der Regionalliga Bayern! Beim TSV Buchbach verlor die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka am Mittwochabend mit 0:1 (0:1). Nach ganz schwacher erster Halbzeit reichte die kleine Steigerung im zweiten Durchgang nicht mehr zum Punktgewinn. Mit sechs Punkten aus drei Spielen liegen die Löwen drei Punkte hinter Spitzenreiter Schweinfurt. Am Samstag um 14 Uhr geht’s im Grünwalder Stadion gegen den TSV 1860 Rosenheim weiter, Restkarten für Mitglieder sind ab Donnerstag ab 9 Uhr erhältlich.

Ausverkauftes Haus, 2500 Fans in der SMR-Arena – nicht einmal Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis, der die Löwen für das Erstrundenspiel im DFB-Pokal am 13. August beobachten wollte, bekam mehr eine Karte. Es herrschte Volksfeststimmung in der kleinen Gemeinde im Landkreis Mühldorf. Daran konnte auch der Dauerregen nichts ändern, der den Platz ordentlich aufgeweicht hatte.

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Die Leistung der Löwen im ersten Durchgang war freilich weniger auf den Rasen zurückzuführen als vielmehr auf den glänzend eingestellten Gegner. Bis auf zwei Halbchancen von Gebhart und Karger ließen die Buchbacher nichts zu. Das wenig präzise Spiel der Löwen mit vielen langen Bällen war allerdings auch nicht schwer zu durchschauen. Die Führung der Gastgeber resultierte aus einem Eigentor. Nach einer Rechtsflanke des starken Markus Grübl klärte Kapitän Felix Weber den Ball ins eigene Tor (9.). Auch Keeper Marco Hiller gab in der Szene nicht die beste Figur ab.

Wie zuletzt gegen Burghausen lagen die Löwen also wieder im Rückstand. Und der hätte nach weiteren guten Chancen der Buchbacher durch Grübl (21.) und Brucia (43.) zur Pause durchaus auch höher ausfallen können. Trainer Bierofka kam aus dem Kopfschütteln kaum heraus.

Eine knappe (und harmlose) Viertelstunde nach Wiederanpfiff wurde der Coach schließlich aktiv, brachte zunächst Kindsvater für Karger (59.) auf Rechtsaußen, vier Minuten später Tempelmann für Andermatt in der Zentrale und schließlich Jakob für Köppel als Linksverteidiger (66.). Am Gesamtbild änderte sich wenig. Buchbach hielt die Ordnung, gewann die Mehrzahl der zweiten Bälle und konterte gefällig, Sechzig agierte zu fehlerhaft, um die Rot-Weißen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Auch die Standardsituationen waren an diesem Abend suboptimal. Die größte Chance hatte Sascha Mölders – der Mittelstürmer scheiterte mit seinem Versuch von der rechten Strafraumkante an Buchbachs Keeper Maus (79.). Der Rest war kopfloses Anrennen. Die Rote Karte für Buchbachs Hain nach überhartem Einsteigen gegen Mauersberger in der Nachspielzeit konnte die Feierlaune der Gastgeber nicht mehr trüben. Die Löwenfans machten ihrer Unzufriedenheit mit „Scheiß FC Bayern“-Rufen Luft. Auch nicht unbedingt ein Zeugnis von überbordernder Kreativität.

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Die Löwen in Buchbach: Das Fazit und Impressionen

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