Neuwahl dann im Herbst

Schneider und Schmidt bilden 1860-Interimspräsidium

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Heinz Schmitt (l.) und Sigi Schneider bilden das 1860-Interimspräsidium.

München - Der TSV 1860 hat ein neues Interimspräsidium. Wie erwartet bleibt Siegfried Schneider Übergangspräsident der Löwen, wie der Verein am Mittwoch mitteilte.

Siegfried Schneider und Heinz Schmidt bilden beim TSV 1860 weiterhin das Interims-Präsidium. Der neugewählte Verwaltungsrat der Löwen verständigte sich darauf, dass das Duo bis zu Neuwahlen im Herbst im Amt bleibt, um die Handlungsfähigkeit des Vereins zu gewährleisten.

"Wir freuen uns sehr, dass sich die Beiden dazu bereit erklärt haben, diese Rolle auszufüllen, bis wir geeignete Kandidaten gefunden haben, die dann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden. Mit dieser Frage setzen wir uns direkt nach unserer konstituierenden Sitzung, die im Laufe der nächsten Woche stattfinden wird, intensiv auseinander", sagte Christian Waggershauser, der bis zuletzt den Vorsitz im Verwaltungsrat inne hatte.

Der Rücktritt von Schmidt als Teil des Präsidiums Mayrhofer war gemäß des Vereinsrechtes der Münchner Löwen ungültig, sodass er rechtmäßig weiterhin im Amt ist.

Bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung am Wochenende hatten die Sechziger auf die Schnelle keine Präsidiumsnachfolger für Schneider und den aus dem Amt geschiedenen Karl-Christian Bay gefunden. Vereinsanwalt Guido Kambli hatte angekündigt, dass der Verwaltungsrat "zeitnah" eine Lösung finden will. Eine neue Mitgliederversammlung solle "innerhalb von sechs bis acht Wochen" stattfinden, hieß es.

Die 1860-Pressemitteilung im Wortlaut

Der neugewählte Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. hat sich darauf verständigt, dass bis zur Neuwahl des Präsidiums im Herbst ein Interimspräsidium eingesetzt wird, um die Handlungsfähigkeit des Vereins zu gewährleisten. Dieses besteht weiterhin aus Siegfried Schneider als Präsident. Unterstützt wird er von Vizepräsident und Schatzmeister Heinz Schmidt, der bis Sommer 2016 gewählt ist.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Beiden dazu bereit erklärt haben, diese Rolle auszufüllen, bis wir geeignete Kandidaten gefunden haben, die dann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden. Mit dieser Frage setzen wir uns direkt nach unserer konstituierenden Sitzung, die im Laufe der nächsten Woche stattfinden wird, intensiv auseinander‘‘, sagt Christian Waggershauser, der bis zuletzt den Vorsitz im Verwaltungsrat inne hatte.

sid/dpa/fw/pm

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Kommentare

waldiAntwort
(0)(0)

Frag mal den Ismaik wieviel er für sein Versagen, namens Poschner, zahlen muß ! Da kannst du noch dasselbe drauflegen( lt. SZ-Interview) ! Davon kann ein Bernhard Trares beim HSV nur träumen ! Andere Vereine würden mit dem Geld von Kam.Tr.-Ismaik längst im oberen Drittel der 1. Liga spielen !!! Die Funktionäre machen sich die Taschen voll, Ismaik&Co im 'Tiefschlaf und der Verein geht schön langsam zu Grunde !!!!!!

Leon GrünwalderAntwort
(0)(1)

Aber immerhin nicht vorbestraft.

gossudarAntwort
(0)(0)

Ganz einfach austreten dann hat man viel weniger Ärger ich kann heute das ganze Chaos mit einem Lächeln betrachten.
Jeder Cent ist für diese Nassauer zu schade, wenn ich höre der Poschner hat 250000€ Jahresgehalt weiß ich welche Fachmänner wir in der Geschäftstelle haben. Der wäre ohne TSV ein Fall für die BAA.