Aber nicht in die gesperrten Tribünen

Stadt investiert 2,5 Millionen Euro ins Grünwalder

2,5 Millionen Euro investiert die Stadt im Grünwalder Stadion für neue Sicherheitsmaßnahmen.

München - Ins Grünwalder Stadion wird erneut viel Geld investiert. 2,5 Millionen Euro, das wird der Stadtrat am Mittwoch beschließen. Allerdings fließt das Geld nicht in die Ertüchtigung der gesperrten Tribünen – sondern in neue Sicherheitsmaßnahmen.

Rund um die letzten Duelle zwischen den zweiten Mannschaften des TSV 1860 und des FC Bayern hatte es mehrfach große Debatten um Gewalt gegeben. Im Stadion selbst war aber fast nichts passiert. Die Stadt investiert jetzt in eine ohnehin vorgesehene Sicherheitszentrale. Zwischen Osttribüne und Gegengerade wird die Polizei in einem Neubau untergebracht. Außerdem soll durch feste Vereinzelungsanlagen der Zuschauerstrom vor den Eingängen entzerrt werden. Fans und Veranstalter hatten sich mehrfach über panikartige Situtionen am Einlass beschwert.

Die Rathaus-SPD hofft, dass in einem nächsten Schritt bislang gesperrte Bereiche der Westkurve wieder für Besucher geöffnet werden können. Dort saßen bislang die Sicherheitskräfte in einem Polizeicontainer. Stadträtin Beatrix Zurek sagte unserer Zeitung, anschließend müsse es auch darum gehen, den Zugang zur Osttribüne neu zu organisieren. Dort hat sich die Stadt einen Schildbürgerstreich geleistet. Die neu gebaute Gästekurve kann von auswärtigen Fans nicht genutzt werden – aus Sicherheitsgründen. Ihr Eingang liegt bislang genau neben dem der treuesten Heimanhänger.

Felix Müller

Quelle: fussball-vorort.de

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