Jetzt steht er im 1860-Tor

Ortega: "Wussten, dass hart durchgegriffen wird"

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Stefan Ortega rückt ins 1860-Tor.

München - Stefan Ortega ist nach den Suspendierungen von fünf 1860-Profis die neue Nummer eins im Löwen-Tor. Er ist bereit für seine Aufgabe im Pokal.

Wegen ihres nächtlichen Ausflugs vergangene Woche sind die Löwen-Spieler Julian Weigl, Daniel Adlung, Vitus Eicher und Yannick Stark zur U21 verbannt worden. Auch Gabor Kiraly musste seinen Platz im Löwen-Tor vorerst räumen. Und da mit Vitus Eicher ein weiterer Keeper aus dem Profi-Kader flog, steht nun Neuzugang Stefan Ortega vor seiner Premiere im Löwen-Tor. Im DFB-Pokal am Sonntag rückt er in die Startelf - obwohl er davon (Stand Montagnachmittag) noch nichts wusste. "Bisher hat mich keiner informiert, aber ich bin bereit", so der 21-Jährige gegenüber der Bild.

Er weiß, was für die Löwen auf dem Spiel steht: "Kiel kann befreit aufspielen, wir haben den großen Druck. Doch für mich gibt es nichts Schöneres, als sich so richtig beweisen zu müssen." Der Neuzugang von Arminia Bielefeld ist optimistisch - und Selbstvertrauen benötigt das Team von Ricardo Moniz definitiv.

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Zu den Verbannungen äußerte Ortega sich nicht, meinte aber vielsagend: "Wir wussten, dass hart durchgegriffen wird. Das ist nun eine Warnung für alle." Spätestens jetzt sollte es auch dem letzten 1860-Spieler klar sein, dass es dem Verein ernst ist...

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