"Probleme beim letzten Pass und Abschluss"

Stotter-Start für 1860: Mühsamer Testsieg in Kottern

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Richard Neudecker war der Match-Winner der Löwen beim TSV Kottern.

Kempten – Mühevoll, aber letztlich geglückt verlief der Auftakt der TSV 1860 in die Vorbereitung. Beim TSV Kottern gewannen die Löwen durch einen Doppelpack von Richard Neudecker.

Beim Bayernliga-Aufsteiger TSV Kottern aus dem Kemptener Randbezirk St. Mang siegte die Elf von Torsten Fröhling mit 2:0. Nachwuchs-Kicker Richard Neudecker schnürte in der zweiten Spielhälfte den Doppelpack, der am Ende den Unterschied machte. Probespieler Milos Degenek steht weiter unter Beobachtung, der Serbe wird auch bei den beiden kommenden Partien im Zuge des ersten Trainingslagers in Bodenmais eingesetzt. Dort treffen die Löwen am kommende Freitag auf Drittliga-Absteiger SSV Jahn Regensburg. Zwei Tage später ist der Zweitligist Gast bei einem weiteren Bayernliga-Aufsteiger, dem SV Kirchanschöring.

In Kottern begannen die Münchner vor den gut 600 Zuschauern verhalten. Fröhling wollte seiner Elf nicht fehlende Laufleistung vorwerfen. Der 48-Jährige erkannte aber „Probleme beim letzten Pass und Abschluss“. Einerseits sei Rodri „sehr gut in die Räume zum Ballabholen“ gekommen. Dafür fehlte der Angreifer dann oft als Verwerter. Stephan Hain ließ vor dem Pausenpfiff die beste Möglichkeit liegen, als er den Ball zu stoppen versuchte, anstelle die Hereingabe schnörkellos zu verwerten.

Gegen Kottern lief noch nicht allzu viel zusammen, hier scheitert Stephan Hain (l.).

Rodri tat es seinem Sturmkollegen im zweiten Abschnitt gleich. Kottern konnte das von Stefan Ortega und Vitus Eicher im Wechselspiel gehütete Löwen-Gehäuse trotz prominenter Offensivkraft nicht in Gefahr bringen. Robin Volland ist der Bruder des Ex-Löwen und jetzigen Nationalspielers Kevin Volland. Für seinen gestrigen Knipser fand Fröhling indes warme Worte. Neudecker müsse „körperlich noch aufholen“ und an Masse zulegen. Der 19-Jährige verfüge aber über die „gewisse Frechheit“.

Neudeckers Einsatzzeit deckte sich mit der von Milos Depenek. Der Serbe debütierte auf der Sechser-Posotion. Dort erwarte Fröhling Fachkräfte, die „auch mal dazwischenhauen“, Diese Qualität habe der Serbe, befand der Cheftrainer. Weil das Bild über den Testspieler nach nur 45 Minuten Beobachtungszeit noch lange nicht vollständig ist, bleibe Degenek „diese Woche weiter bei uns.“

Der Spielverlauf im Ticker zum Nachlesen

Oliver Rabuser

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