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Keine Zukunft für den Fanliebling

Gebhart muss 1860 nach einem Jahr wieder verlassen - „Er ist extrem enttäuscht“

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Aus und vorbei: Timo Gebhart wird seine Stiefel nicht mehr für 1860 schnüren.

Das war‘s! Timo Gebhart und der TSV 1860 gehen nur eine Jahr nach der Wiedervereinigung getrennte Wege, der Spieler erhält keinen neuen Vertrag mehr.

München - Es hatte sich spätestens in den vergangenen Tagen angedeutet, jetzt ist es klar: Nach Michael Görlitz verlässt auch Timo Gebhart den TSV 1860 München. Der im Sommer 2017 als Hoffnungsträger verpflichtete Mittelfeldspieler erhält keinen neuen Vertrag an der Grünwalder Straße, teilten Klubvertreter auf Nachfrage mit. Der Grund für die Trennung nach nur einem Jahr: Die Verletzungsanfälligkeit des Rückkehrers.

„Timo ist extrem enttäuscht“, sagte sein Berater Matthias Imhof gegenüber der tz. „Es hätte unserer Ansicht nach kein Risiko für den Verein dargestellt einen extrem leistungsbezogenen Vertrag mit geringem Grundgehalt zu machen. Aber die sportliche Leitung bei Sechzig hat sich anders entschieden, das haben wir zu akzeptieren.“

Nach nur zwölf Spielen ist für Gebhart bei 1860 wieder Schluss

Timo Gebhart hatte sich Anfang September schwer verletzt (Muskelbündelriss) und kam danach im Frühjahr nur noch auf zwei Kurzzeinsätze. Es folgten Probleme an der Achillessehne, die ihm eine Teilnahme an den Relegationsspielen gegen Saarbrücken unmöglich machte. Auch ohne Gebhart schaffte 1860 den Aufstieg in die 3. Liga. Insgesamt spielte der 29-Jährige in der vergangenen Saison zwölf Mal für Sechzig, erzielte fünf Tore und legte vier weitere auf. Die Trennung hatte sich angesichts der Hängepartie der vergangenen Tage angedeutet, ein Instagram-Post des Spielers hatte eine klare Tendenz dazu gegeben.

In zwei bis drei Monaten kann Gebhart wieder voll trainieren

Wie es mit Gebhart nun weitergehe? Imhof ist guter Dinge, einen neuen Verein für den Spielmacher zu finden. Gebhart trainiere nach seinem Achillessehnen-Anriss schon wieder vorsichtig auf dem Ergometer, in etwa fünf Wochen könne er mit dem Rehaprogramm starten. Verlaufe alles nach Plan, sei in zwei bis drei Monaten mit einer Rückkehr ins Mannschaftstraining zu rechnen.

fw, lk

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