Panamas Ex-Diktator Manuel Noriega ist tot

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Das dürfte für Irritationen sorgen

Trotz Ismaik-Versprechen: Junglöwen müssen Geld für Rasen sammeln

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Hasan Ismaik, Geldgeber bei 1860 München.

München - Hasan Ismaik, Geldgeber bei 1860 München, hat mehr als eine Million Euro für Infrastruktur versprochen. Trotzdem mussten Junglöwen jetzt Geld für den Kunstrasen sammeln.

Noch am Sonntag nach der Mitgliederversammlung hieß es, Peter Cassalette werde sein erstes Heimspiel als Präsident des TSV 1860 nicht im Stadion verfolgen können. „Das tut mir im Herzen leid, und ich habe auch Gewissensbisse. Meine Vizepräsidenten werden mich aber sicher gut vertreten“, meinte er. Er müsse nach Lissabon zu einer Tagung der Touristikbranche, für die er fest zugesagt habe.

 

Doch jetzt kommt alles anders: Cassalette hat umgeplant. Er werde zwar nach Portugal reisen, habe sich aber „entschlossen, am Samstag früh zurückzufliegen, um die beiden wichtigen Spiele der 1. und 2. Mannschaft am Wochenende vor Ort sehen zu können!“, ließ der 62-Jährige per SMS wissen. Heißt: Sowohl das Spiel der Profis gegen St. Pauli am Samstag als auch das ­Regionalliga-Derby gegen den FC Bayern im Grünwalder Stadion am Sonntag (14 Uhr) wird Cassalette auf der Tribüne verfolgen.

Dort auf Giesings Höhen wird der neue Präsident auch Lukas Aigner zu Gesicht bekommen. Der 19-jährige Innenverteidiger und Psychologiestudent war am Mittwoch zusammen mit U19-Mittelfeldtalent Alexander Fuchs in die Pressehütte gekommen, um unter der Überschrift „Neues Grün für die Blauen“ eine Spendenaktion für den Austausch des ramponierten Kunstrasenplatzes vorzustellen. Für 100 Euro können Patenschaften für Stücke des Platzes übernommen werden, alle Unterstützer werden auf einer Spendentafel verewigt.

Eine gut gemeinte Aktion, die beim Anhang des TSV 1860 trotzdem für Irritationen sorgen dürfte. Hatte nicht Geldgeber Hasan Ismaik im Sommer versprochen, 1,2 Millionen Euro für die Infrastruktur zu Verfügung zu stellen? Doch, doch, das Versprechen gelte weiterhin, versicherte Geschäftsführer Noor Basha gegenüber der tz. Und Rejek gab bekannt, dass der Auftrag an die in Bielefeld ansässige Firma Heiler bereits erteilt sei. Im April werde das neue, rund 600.000 Euro teure Geläuf verlegt.

Doch warum erst die Junglöwen aktiv werden mussten und Alex Fuchs vor versammelter Presse die Geschichte seiner zweimal herausgesprungenen Kniescheibe erzählen durfte, das konnte an diesem Mittwoch keiner so recht erklären. „Wir sind nicht der typische Investoren-Klub“, sagte Rejek irgendwann. Dem lässt sich schwer widersprechen.

lk

Quelle: fussball-vorort.de

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