TSV 1860: Geschärfte Sinne und Blicke vor dem Derby

Köllner nach Laser-OP: „Endlich kann ich auf die blöde Brille verzichten...“

1860-Trainer Michael Köllner ohne Brille
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Sieht wieder scharf: Michael Köllner nach erfolgreicher Augen-OP.

Pünktlich zum Derby gegen Türkgücü hat Michael Köllner wieder den Durchblick. Nach einer Augen-OP sei er nun kein „blinder Uhu“ mehr, so der 1860-Coach.

Planlose Angriffe, vergebene Chancen en masse – nein, die ersten 45 Minuten von Birkenfeld waren kein Augenschmaus aus Sicht des fünf Klassen höher spielenden TSV 1860. Und was erschwerend für Gästetrainer Michael Köllner dazukam: Er sieht jetzt wieder alles gestochen scharf – einer Linsen-Operation sei Dank.

Seine Profis haben die drei freien Tage zwischen Darmstadt (DFB-Pokal) und Birkenfeld (Totopokal) genutzt, um die Akkus aufzuladen und sich mental für die nächste Saisonphase zu rüsten – der Chefcoach dagegen suchte eine Augenklinik auf, um wieder vollends den Durchblick zu haben: Linsen-Implantation – ein Eingriff, den der „blinde Uhu“ Köllner (scherzhafte Selbstbeschreibung) als Wohltat empfindet. „Ich bin froh, dass ich jetzt endlich auf die blöde Brille verzichten kann. Endlich kann ich wieder normal in die Kabine gehen – da laufen keine Gläser mehr an, wenn die Spieler geduscht haben. Die OP ist super gelaufen. Wahnsinn eigentlich, dass man schon am Tag danach wieder am Trainingsplatz steht – als wäre nichts gewesen.“

Derby ist immer ein relativer Begriff – für die einen ist es ein Derby, für die anderen nicht. Ich würde das nicht zu hoch hängen. Es wird ein schweres Spiel für uns, keine Frage.

1860-Trainer Michael Köllner

Geschärfte Traineraugen, ausgeruhte Stammspieler – nicht die schlechtesten Voraussetzungen vor dem Liga-Derby gegen Türkgücü (Samstag, 14 Uhr). Wobei Köllner betont: „Derby ist immer ein relativer Begriff – für die einen ist es ein Derby, für die anderen nicht. Ich würde das nicht zu hoch hängen.“ Aber: „Es wird ein schweres Spiel für uns, keine Frage.“

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