Nach der heftigen Kritik an 1860

Eichin kontert Lienen: "Populistische Aussagen"

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Thomas Eichin.

München - Löwen-Geschäftsführer Thomas Eichin hat auf die harsche Kritik von Pauli-Trainer Ewald Lienen reagiert. Er nimmt den Angriff des Ex-1860-Trainers gelassen hin.

Thomas Eichin, der Geschäftsführer des TSV 1860, hat vor dem Wiesn-Heimspiel gegen Hannover 96 (hier im Live-Ticker) die heftige Kritik von St.-Pauli-Trainer Ewald Lienen vom Donnerstag gekontert. Am Mikrofon von Sky sagte Eichin am Sonntag: "Das sind natürlich populistische Aussagen. Aber ich denke, dass da auch Kalkül dahintersteckt, denn St. Pauli spielt da ja auch immer eine spezielle Rolle."

Lienen hatte nach dem 2:2 zwischen 1860 und seinem Team am Millerntor am Donnerstag heftige Kritik am Investoren-Modell der Löwen geäußert. "Welcher Zweitligist kann sich einen Spieler wie Stefan Aigner leisten? Alle reden über RB Leipzig, aber sowas ist für mich viel schlimmer", polterte er. "Es ist der falsche Weg, dass man einen Investor holt und wenn der wieder geht, fällt alles wie ein Kartenhäusen zusammen." Pikant: Lienen selbst war bei Sechzig zwischen Mai 2009 und Juni 2010 Trainer - vor dem Einstieg von Ismaik.

Eichin sagte weiter: "Das nehmen wir so auf und schieben es lächelnd zur Seite. Wir müssen uns nicht rechtfertigen, wenn ein Spieler wie Stefan Aigner - jemand mit einem absoluten Löwenherz - zu uns zurückkommt."

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