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TSV 1860: Gorenzel-Verbleib fix - aber bis wann?

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Von: Moritz Bletzinger

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Feiert Neujahr als Löwen-Geschäftsführer: Günther Gorenzel.
Feiert Neujahr als Löwen-Geschäftsführer: Günther Gorenzel. © Imago

Der TSV 1860 kündigt seinen Geschäftsführer nicht. Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer bleiben an Bord. Sind damit tatsächlich alle Fragen vom Tisch?

München - Günther Gorenzel bleibt über das Jahresende hinaus Sport-Geschäftsführer des TSV 1860 München. Was sich schon vor zwei Wochen angedeutet hatte, ist jetzt offiziell. Auf der Vereinswebsite lassen die Löwen wissen, dass sie die Möglichkeit, ihren Geschäftsführern zu kündigen, nicht nutzen.

TSV 1860: Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeiffer bleiben über Jahresende

Der kaufmännische Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeiffer bleibt also ebenso wie Günther Gorenzel. Hinter Gorenzels Zukunft standen seit der 2:5-Pleite gegen Magdeburg und einem pikanten Facebook-Post von Investor Hasan Ismaik große Fragezeichen. Sogar Nachfolger wurden bereits gehandelt.

Aber beseitigt die Nicht-Kündigung alle Zweifel? Ein Treuebekenntnis ist sie nur bedingt. Die Verträge der beiden Geschäftsführer hat der TSV 1860 nicht verlängert. Lediglich einen verankerten Kündigungstermin verstreichen lassen. Für die neue Saison herrscht momentan - daran hat sich nichts geändert - keine Klarheit. Der Ball liegt bei 1860: Günther Gorenzels Vertrag läuft bis Sommer 2022 und verlängert sich automatisch, wird er bis zu einem Stichtag nicht gekündigt.

TSV 1860 kündigt Gorenzel nicht - aber Lobeshymnen bleiben aus

Der Österreicher stand unter anderem für seine Personalpolitik in der Kritik. Mit seiner eigenen Vertragssituation wollte sich Gorenzel aber in der zuletzt sportlich angespannten Lage keine Gedanken machen. Aus Vereinskreisen war dann zu hören, dass der Wunsch nach Kontinuität größer sei als die Zweifel an Günther Gorenzel.

Ähnlich äußert sich nun auch der Verein öffentlich: „Die Gesellschafter sind überzeugt, dass personelle Kontinuität für den sportlichen Erfolg des TSV 1860 München im Profifußball hilfreich ist.“ Einstimmig habe sich der Beirat der Geschäftsführung darauf verständigt, die Kündigung nicht auszusprechen. Jubel-Arien klingen dennoch anders. Ob eine Kündigungsmöglichkeit zu einem anderen Zeitpunkt besteht, teilt der Verein nicht mit. (moe)

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