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Personalkarussell bei den Löwen

Opposition bringt sich bei 1860 in Stellung - Görlitz unwahrscheinlich

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Ex-Präsident Peter Cassalette (l.) verstand sich immer prächtig mit Hasan Ismaik, jetzt soll er in den KGaA-Aufsichtsrat rücken.

Die Verpflichtung von Wunschspieler Michael Görlitz ist ins Stocken geraten, bei einer anderen Personalie darf die sportliche Leitung des TSV 1860 aufatmen.

München - Es sind bewegte Zeiten beim TSV 1860, auch wenn sich fußballerisch derzeit noch gar nicht viel rührt. Bevor es sportlich wieder ernst wird – am 24. Februar beim 1. FC Nürnberg II – werden sich nach tz-Informationen die beiden designierten Oppositionsführer Athanasios „Saki“ Stimoniaris und Peter Cassalette mit ihrem Programm vorstellen. Der Ex-Verwaltungsrat und der ehemalige Präsident sind von Hauptgesellschafter Hasan Ismaik zu den Nachfolgern seinern Brüder Abdelrahman und Yahya im KGaA-Aufsichtsrat erkoren worden. Mit einem noch nicht finalisierten Konzept soll die Rückkehr in den Profifußball forciert werden.

Entscheidend wird die Mitgliederversammlung im Juni, bei der ein neuer e.V.- Verwaltungsrat gewählt wird. Sollten die dort aktuell tonangebenden Freunde des Grünwalder Stadions danach nicht mehr die Mehrheit im Gremium bilden, wäre auch ein neuer Präsident nur noch eine Frage der Zeit. Die Politik der Nadelstiche gegen Ismaik hätte ein Ende, ohne Gewähr freilich, dass es danach wirklich aufwärts geht.

Skepsis bei Görlitz, baldiger Vollzug bei Gorenzel

Daniel Bierofka verfolgt die halb öffentlichen Ränkespiele mit gebotener Skepsis. Was den Trainer mehr beschäftigt, ist der unwahrscheinlich gewordene Transfer von Michael Görlitz. Sollte die Verpflichtung des Ex- Bielefelders an dessen ungewisser Trainingsperspektive scheitern, bräuchte Bierofka Ersatz. Es sei denn, er vertraut auf den wieder genesenen Mittelfeld-Arbeiter Simon Seferings, der auch im Test gegen Wacker Innsbruck (2:3) wieder zu den auffälligsten Löwen zählte.

Simon Seferings (l.) beim Testspiel gegen Innsbruck.

Besser als bei Görlitz ist die Lage im Fall Günther Gorenzel. Die Meldung von der Rückkehr des Österreichers als neuer Sportchef stellte sich vergangene Woche als voreilig heraus, die Angelegenheit geriet ins Stocken. Nun sollen die Probleme mit Gorenzels Klub Blau-Weiß Linz gelöst sein, möglicherweise wird der Trainingswissenschaftler schon am Freitag an der Grünwalder Straße präsentiert.

Günther Gorenzel könnte am Freitag an der Grünwalder Straße vorgestellt werden.

Fix sind die nächsten Testspiele. Am Samstag um 13 Uhr treffen die Löwen auf Ligakonkurrent Memmingen, am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) auf den österreichischen Drittligisten SV Wörgl. Beide Spiele werden auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße ausgetragen.

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