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Sitzung mit Musik drin, aber ohne Überraschungen

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Von: Uli Kellner

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Blasmusiker des TSV 1860
Der Star sind die Bläser: Die neue Musiksparte des TSV 1860 begeistert die Basis. © Stefan Matzke / sampics

Die Stars waren die vereinseigenen Blasmusiker. Neue Töne gab es aber auch sonst: Auf der Versammlung der Löwen wurde fleißig abgestimmt, aber kaum gestritten.

Blasmusik statt Krawall, Minus-Rekord bei den anwesenden Mitgliedern – und unter dem Strich eine rekordverdächtig straffe Veranstaltung. Um 14:43 Uhr, nach „nur“ knapp fünf Stunden, endete die erste Präsenz-Mitgliederversammlung des TSV 1860 nach der virtuellen Pandemie-Version. Brisante Punkte standen am Sonntag in der Zenith-Halle nicht auf der Tagesordnung, was die schwache Beteiligung erklären könnte. Trotzdem gab es für die 247 stimmberechtigen Mitglieder einiges zu tun – u.a. galt es den Verwaltungsrat zu wählen, der in den nächsten drei Jahren über die Geschicke des e.V. wachen wird.

Wenig überraschend bleibt das neunköpfige Gremium in nahezu unveränderter Besetzung zusammen. Rückkehrerin Beatrix Zurek löst SPD-Bürgermeisterin Verena Dietl ab, sonst bleibt alles wie gehabt. Kein Wunder bei nur zehn Kandidaten für neun Posten. Erwartungsgemäß nicht gewählt wurde Zahnarzt Karl Sochurek (69, „Mein 1860 soll wieder mein 1860 werden“), der aber auch gar nicht damit rechnete und bereits für 2024 seine nächste Kandidatur ankündigte. Zukünftig gehören Sascha Königsberg (226 Stimmen), Sebastian Seeböck (218), Markus Drees (215), Christian Groß (214), Nicolai Walch (210), Zurek (199), Robert von Bennigsen (175), Norbert Steppe (173) und Gerhard Mayer (166.) dem höchsten Vereinsgremium an. 

Viel Zeit nahmen die Vorstellung der Turnhallen-Pläne in Anspruch, ein ewiges Projekt wie der Ausbau des Grünwalder Stadions. Die harmonische Sitzung endete klassisch: mit ausufernden „Sechzig“-Rufen, aber leider ohne Zugabe der neuen, vereinseigenen Blaskapelle um Dirigent Anton Hörger.

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