"Haben an Kompaktheit gewonnen"

Von Ahlen will's nicht so machen wie Funkel

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Markus von Ahlen.

München - Ob mit Hurra-Fußball wie am Mittwoch gegen den SC Freiburg die Wende beim TSV 1860 München zu schaffen ist, scheint fraglich. Doch der Coach will das Spielsystem nicht ändern.

 Trainer Markus von Ahlen ließ am Donnerstag erkennen, dass er von einer „abwartenden Spielweise“, mit der Friedhelm Funkel vor genau einem Jahr die nötigen Punkte einsammelte, nicht viel hält. Auf den Hinweis, dass man aktuell doppelt so viele Gegentore wie in der Vorsaison kassiert habe, und das doch ein Argument dafür sei, vor allem erst mal Wert auf die Stabilisierung der Abwehr zu legen, antwortete er: „Wir haben doch schon an Kompaktheit gewonnen.“

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13 Gegentore in den vergangenen vier Spielen belegen das aber nicht gerade. Dennoch: Von Ahlen hält sich lieber an die Worte seines Freiburger Kollegen Christian Streich: „Er hat zu mir gesagt, dass sich bei uns schon der Erfolg einstellen würde, wenn wir weiter solch ein Herz zeigen wie gegen seine Mannschaft. Leider wurden wir für unseren Mut und unsere Courage nicht belohnt.“

Sollte das auch in den kommenden Begegnungen nicht der Fall sein, gibt es dann ein Umdenken hinsichtlich der Herangehensweise? Von Ahlen wollte keine Antwort darauf geben. „Das besprechen wir intern“, sagte er. Auch (k)eine Antwort.

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