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„Flush sh** down the toilet“: Anthony Power postet derben Spruch bei Instagram

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Von: Moritz Bletzinger

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Anthony Power: Liefert sich einen offenen Streit mit Teilen der 1860-Fans.
Anthony Power: Liefert sich einen offenen Streit mit Teilen der 1860-Fans. © Imago

Anthony Power und Teile der 1860-Fans stehen auf Kriegsfuß. Ihn interessiere es nicht, was andere Leute sagen, postet er in derben Worten bei Instagram.

München - Dieses Tischtuch ist zerschnitten. Anthony Power, Geschäftsführer der Merchandising GmbH des TSV 1860 München, und Teile der blauen Anhänger kommen wohl auf keinen grünen Nenner mehr.

TSV 1860 München: Streit zwischen Power und Löwen-Ultras geht weiter

Spätestens seit der T-Shirt-Affäre ist der Ismaik-Statthalter bei vielen Fans unten durch. Immer wieder sendet die Löwen-Kurve mit Spruchbändern unmissverständliche Botschaften an Power. So wurde der Vertraute von Hasan Ismaik auf Plakaten bereits unter anderem als „Luftpumpe“ bezeichnet.

„Wer Mitarbeitern droht, die eigene Macht über Sechzig stellt, Fans verklagt und den e.V. verarscht, dessen Tage sind gezählt! Unsere Forderung: Power muss weg!“, machten die Löwen-Fans beim Spiel gegen den MSV Duisburg klar. „Idioten“, konterte Power bei Instagram.

„Flush sh** down the toilet“: Power interessiert sich nicht für Meinung anderer Leute

Eine Antwort der 1860-Fans blieb beim folgenden Stadtduell gegen Türkgücü München am Dienstag zwar aus, trotzdem legte Power in der Nacht auf Donnerstag noch einen nach. „I don‘t care if people talk shit about me. I was raised to flush shit down the toilet. Not to play with it“, postete er in Glitzerschrift in seiner Instagram-Story.

Zu deutsch: „Es interessiert mich nicht, ob Leute Scheiße über mich erzählen. Ich wurde dazu erzogen, Scheiße die Toilette herunter zu spülen. Nicht mit ihr zu spielen.“

Während es sportlich weiterhin gut läuft, bleibt es rund um den TSV 1860 ebenso unruhig. Verein und KGaA baten die Fans jüngst darum, negative Äußerungen über Vereinsoffizielle zu unterlassen. Die Fahne mit dem durchgestrichenen Konterfei von Hasan Ismaik solle bitte nicht mehr im Grünwalder Stadion wehen. Diese Bitte war offenbar sehr ernst gemeint: Anti-Ismaik-Artikel wurden beim Heimspiel gegen Meppen von den Ordnern einkassiert, zum Ärger des 1860-Präsidiums. Es gab eine Entschuldigung. (moe)

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