Endlich gemeinsam?

Aufsichtsrat trifft sich Sonntag zu Gesprächen über die Löwen-Zukunft

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Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel.

Sportlich haben die Löwen in den nächsten beiden Partien gegen Aalen und Cottbus die Chance, Abstand zum Abgrund zu gewinnen, klubpolitisch geht es mindestens genauso spannend zu.

München - „Ich weiß, dass im Hintergrund gute und konstruktive Gespräche zwischen den Gesellschaftern laufen”, erklärte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel in seiner gestrigen Dienstagsrunde. „In zwei Wochen will ich die konkreten Zahlen fürs Budget wissen. Ob es beim Konsolidierungskurs für die nächste Saison bleibt oder ob sich die Dinge in eine andere Richtung bewegen.“

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Gennussschein-Frage auf der Agenda

Was dem ambitionierten Gorenzel lieber wäre, erklärt sich von selbst. Wie weit die Annäherung tatsächlich fortgeschritten ist, wir sich am kommenden Sonntag zeigen, wenn der sechsköpfige Aufsichtsrat der Profi-KGaA tagt. Auf Einladung von Ismaik-Bruder Yahya werden sich Ismaiks Anwalt Andrew Livingston (Nachfolger des zurückgetretenen Peter Cassalette) und Investoren-Sprecher Saki Stimoniaris mit den e.V.-Vertretern Karl Christian Bay, Thomas Heigl (Die Bayerische) und Sebastian Seeböck (für den aus dem Gremium geschiedenen Robert Reisinger) an der Grünwalder Straße zu Sondierungsgesprächen über die Löwen-Zukunft treffen.

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Auf der Agenda soll u.a. die Genussschein-Frage stehen, sprich: unter welchen Bedingungen das umstrittene Finanzierungsinstrument eventuell doch zum Einsatz kommen kann. Finanz-Geschäftsführer Michael Scharold hatte Darlehen auf Genussschein-Basis als temporäre Lösung unlängst als „sehr gangbaren Weg“ bezeichnet. Ob doch noch Bewegung in die Sache kommt?

Gegen Aalen soll ein Dreier her

Glasklar ist die sportliche Situation: Bei nur vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone muss gegen das seit zwölf Spielen sieglose Tabellenschlusslicht aus Aalen ein Dreier her. In der Hinrunde gewannen die Löwen auf der Ostalb mit 4:1, für Montag verlangt Gorenzel den nächsten Schritt: „Die Mannschaft muss insgesamt zwingender werden.“

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Im Fokus wird nach seinem schwachen Auftritt in Uerdingen speziell Leih-Stürmer Prince Owusu stehen. „Er versteht Fußball. Sein Thema ist es, die Klarheit auf den Platz zu bringen“, sagt Gorenzel. Mit knapp 22 Jahren sei der Bielefelder natürlich noch in einem Entwicklungsprozess. Aber: „Wir haben ihn geholt, damit er uns helfen kann.“

Sonntag, der 17., und Montag, der 18. Februar 2019. Zwei enorm wichtige Tage für die Löwen-Zukunft.

lk

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