Verstärkungen in der Winterpause 

Möhlmann fordert "zwei, drei Typen, die Qualität haben"

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Benno Möhlmann ist seit dem 6. Oktober Trainer bei den Löwen.

München - Benno Möhlmann hat es aufgegeben, sich Gedanken über sein persönliches Image zu machen. Vielmehr hofft er auf personelle Verstärkungen in der Winterpause, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Benno Möhlmann übernahm Anfang Oktober den Trainerposten bei den Löwen. Mit Oliver Kreuzer als Sportchef und Peter Cassalette als frisch gewähltem Präsidenten ist die Führungsetage bei 1860 inzwischen komplett neu aufgestellt. Oberstes Ziel ist nun, dass bei Sechzig Ruhe einkehrt und das Sportliche absolut im Vordergrund steht. Die Verantwortlichen müssen für den Klassenerhalt an einem Strang ziehen.

"Es ist wichtig für den Verein, dass mit Cassalette nun jemand da ist, der Stallgeruch hat und sich um den Gesamtverein kümmern kann", kommentierte Möhlmann die Präsidentenwahl vom Wochenende. Dass seine eigene Person von einigen Anhängern von Beginn an kritisch gesehen wurde, ist dem 61-Jährigen nicht so wichtig. "Ich schaffe es nicht, gegen ein Bild anzugehen, das sich grundsätzlich manifestiert hat. Doch die Menschen, die mich im internen Umgang sehen, erleben einen sehr vielfältigen Trainer, wie ich glaube", erklärte Möhlmann im Interview mit dem "kicker". Im Laufe seiner langen Trainerkarriere hat Möhlmann aufgehört, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie er öffentlich rüber kommt. "Mein Image ist mir nicht so wichtig", lautet seine Einstellung zu diesem Thema.

Möhlmann will Typen, die wissen, worauf es ankommt

Viel wichtiger für den Trainer ist die Mannschaft der Löwen. Und da sieht er im Winter auf jeden Fall noch Handlungsbedarf: "Wir sollten zwei, drei Spieler holen, die Qualität haben, Typen, die wissen, worauf es ankommt, die bereit sind, sich einzubringen. Vom Verein haben wir die mündliche Zusage, dass wir was im Winter machen können", zeigt sich Möhlmann optimistisch in Sachen Neuzugängen.

Die taktische Ausrichtung sieht auch in Zukunft eine stabile Defensive als Grundlage für den Weg aus dem Tabellenkeller vor. "Wenn man zu Null spielt, hat man 90 Minuten Zeit, ein Tor zu erzielen, um das Spiel zu gewinnen. Aber wir werden auch keinen reinen Mauerfußball spielen lassen", kündigt Möhlmann für die nächsten Partien an. Als Löwen-Fan kann man da nur hoffen, dass diese Taktik zum Erfolg führt. Denn in der aktuellen Lage zählen nur Punkte.

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mzl

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