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Niederlage als Glücksbringer?

Darum macht die Heidenheim-Pleite für den Pokal Hoffnung

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Könnte die Pleite gegen den 1. FC Heidenheim sogar Glück bringen für die Löwen?

München - Am Mittwoch findet für den TSV 1860 das Millionen-Spiel im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum statt. Die Pleite gegen den Heidenheim könnte sich als Glücksbringer erweisen.

Eigentlich steht einem Pokalerfolg am Mittwoch gegen den VfL Bochum nichts mehr im Weg. Die Löwen haben vorher nämlich das getan, was Hoffnung macht. Wie schon vor den erfolgreichen Pokalauftritten in dieser Saison gegen die TSG Hoffenheim (2:0) und bei Mainz 05 (2:1), haben sie in der Liga jeweils zweimal verloren. So gesehen sollten die Heimniederlagen gegen den FSV Frankfurt (0:1) und den FC Heidenheim (1:3) doch wunderbar in den Kram passen. 

Und erneut besondere Energien für die Pokalaufgabe freisetzen. Bevor man Hoffenheim ausschaltete, hatte 1860 mit jeweils 0:1 in Heidenheim und gegen Freiburg verloren, nach Mainz waren die Blauen ebenfalls mit zwei 0:1-Pleiten (Karlsruhe und Fürth) gereist.

Die Löwen fanden bisher also großen Spaß daran, sich an Erstligisten für Enttäuschungen in der Liga abzureagieren – und das ist eigentlich der einzige Haken an der Geschichte von der Pokalserie. Denn der VfL Bochum ist ein Zweitligist. Da wäre der FC Bayern vielleicht doch das erfolgsversprechendere Los gewesen...

Vor DFB-Pokal: Bochum wieder in guter Form

Gut drauf sind die Bochumer auch. Am vergangenen Freitag hauten sie Stefan Effenbergs SC Paderborn 4:0 weg, Mann des Tages war mal wieder ein Ex-Löwe: Peniel Mlapa. Der 24-jährige Angreifer, der beim FC Unterföhring mit dem Fußballspielen begonnen hatte, hat mittlerweile sogar VfL-Torjäger Simon Terodde (zehn Saisontreffer) aus der Stamm­elf verdrängt und kann nach seinen beiden frühen Toren gegen Paderborn mittlerweile auch schon auf fünf Treffer in dieser Spielzeit verweisen. 

„Und das ein oder andere Tor, das wir gegen Paderborn nicht geschossen haben, heben wir uns für München auf“, sagte Mlapa selbstbewusst.“ An ein leichtes Spiel mit den Löwen glaubt er allerdings nicht angesichts deren schwacher Auftritte in der Liga: „Wer Hoffenheim und Mainz ausschaltet, muss eine starke Mannschaft haben.“ Womit wir wieder beim Thema wären...

tz

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