Preise der Drittligisten im Überblick

TSV 1860 München auf Platz zwei der teuersten Dauerkarten-Preise

Mit den durchschnittlichen Preisen für die Dauerkarte liegt der TSV 1860 München auf Platz zwei in der 3. Liga.
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Mit den durchschnittlichen Preisen für die Dauerkarte liegt der TSV 1860 München auf Platz zwei in der 3. Liga.

Die 3. Liga geht in den zweiten Spieltag. Viele Fans können nur Dank ihrer Dauerkarte ins Stadion. Doch was kostet die eigentlich bei den Vereinen wie dem TSV 1860 München?

München - Wegen der aktuellen Corona-Regeln dürfen in einige Stadien nur Fans, die eine Dauerkarte besitzen. Beim TSV 1860 München beispielsweise kommen bei Heimspielen nicht alle Inhaber ins Grünwalder Stadion, der Verein hat sich deshalb eine besondere Vergabeweise* einfallen lassen. Doch was kosten die Dauerkarten in der 3. Liga eigentlich durchschnittlich? Das Portal liga3-online.de hat eine Übersicht der Ticketpreise bei den Drittligisten zusammengestellt.

Aufsteiger Havelse hat durchschnittlich teuersten Preise - dahinter folgt sofort der TSV 1860 München

Überraschend ist, dass Aufsteiger Havelse am meisten für die Dauerkarten verlangt. Im Schnitt sind das 405 Euro fällig. Es hat jedoch einen Grund, wieso die Preise im Vergleich so hoch sind: Havelse trägt seine Heimspiele im Stadion von Zweitligist* Hannover 96* aus. Dazu kommt, dass der Verein keine Stehplatz-Dauerkarten anbietet.

Die Münchner Löwen befinden sich auf Platz zwei der teuersten Tickets. Eine Dauerkarte kostet im Schnitt 364,75 Euro. Doch wie viel die Fans genau bezahlen, hängt davon ab, welche Kategorie sie wählen: Der teuerste Sitzplatz im Grünwalder Stadion kostet 550 Euro, der günstigste 419 Euro. bei den Stehplätzen gibt es keine Unterschiede. Die Fans zahlen dafür immer 245 Euro.

Türkgücü München teilt sich mit Braunschweig sechsten Platz

Den sechsten Platz teilen sich Bundesliga*-Gründungsmitglied Eintracht Braunschweig und Türkgücü München*. Bei beiden werden durchschnittlich 288,75 Euro für die Dauerkarte fällig. Der teuerste Sitzplatz kommt dabei auf 480 Euro, der billigste auf 350. Stehplätze werden für den gleichen Preis gehandelt und die Dauerkarte dafür kostet 190 Euro.

Das Schlusslicht der bayerischen Mannschaften bilden die Würzburger Kickers. Im Schnitt werden dort 265 Euro - also rund 100 Euro weniger als beim Liga-Konkurrenten TSV 1860 München - für eine Dauerkarte verlangt. Die Sitzplätze teilen sich auch hier wieder in eine teure - 460 Euro pro Karte - und eine billigere Kategorie (260 Euro) auf. Nicht nur auf Bayern-Ebene sind die Würzburger die einzigen, die unterschiedliche Preise für die Stehplätze haben. Auch ligaweit gibt es keinen anderen Verein, der sowohl teure als auch billige Stehplätze anbietet. In der höheren Kategorie liegen die Dauerkarten bei 190 Euro, die billigsten Stehplätze kosten die Fans 150 Euro.

Drittliga-Durchschnitt liegt bei knapp 300 Euro

Im Liga-Schnitt kostet eine Dauerkarte - unabhängig davon, ob es sich um einen Sitz- oder Stehplatz handelt - 291,97 Euro. Der teuerste Sitzplatz kostet in der 3. Liga durchschnittlich 456,01 Euro, der billigste liegt bei 298,19 Euro. Die Stehplätze liegen um einiges darunter. Im Durschnitt zahlen Fans für den teuersten Stehplatz exakt 189 Euro, für den billigsten 186,14 Euro. (Franziska Florian) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Der TSV 1860 München ist gut aus den Startlöchern gekommen. Der Auftaktsieg soll in Wiesbaden nun vergoldet werden - allerdings plagen Michael Köllner Abwehrsorgen. Der Liveticker.

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